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Mittwoch, 23. Oktober 2019

Aktuelles / Termine

Heiligenbeiler Kreistag 2019

Am 22. und 23. Juni 2019 fand in unserer Patenstadt Burgdorf die diesjährige Kreistagssitzung unserer Kreisgemeinschaft statt.

Geleitet wurde die Sitzung vom 2. Kreisvertreter Christian Perbandt. Er mußte den Mitgliedern des Kreistages mitteilen, daß Kreisvertreter Bernd Schmidt wegen eines schweren Krankheitsfalles in seiner Familie sein Amt als Kreisvertreter niedergelegt hatte. Bis zu einer ordentlichen Neuwahl eines neuen Kreisvertreters spätestens im Jahre 2021 wird Christian Perbandt gemeinsam mit dem gewählten Vorstand die Führung der Amtsgeschäfte übernehmen. Die Mitglieder des Kreistages grüßen Bernd Schmidt und seine Familie herzlich und danken ihm für sein Engagement im Dienste unserer Gemeinschaft.

Im Rahmen der Kreistagssitzung fanden unter anderem die Kassenprüfung und die Finanzplanung der Kreisgemeinschaft statt. Die Ergebnisse sind erfreulich und lassen positiv in die Zukunft schauen.

Auch über das gelungene Heimatblatt und das bevorstehende Kreistreffen wurde gesprochen.

Erfreulich ist auch, daß Vorstandsmitglied Brunhilde Schulz die Arbeit ihres verstorbenen Ehemannes Siegfried Schulz als Stadtvertreterin in der Stadtgemeinde Heiligenbeil (Nord) fortsetzen möchte, zunächst kommissarisch bis zur Wahl im September 2019. Wir danken Frau Schulz hierfür und wünschen ihr ein gutes Gelingen.

Die gesamte Kreistagssitzung fand in freundschaftlich einmütiger Atmosphäre statt. Wir haben gemeinsam wichtige Schritte in die Zukunft begonnen. Gemeinsam sangen wir zum Schluß das Ostpreußenlied.

 

Nachruf für Siegfried Schulz – Stadtvertreter von Heiligenbeil Bezirk Nord

Die Stadtgemeinschaft Heiligenbeil und unsere gesamte Kreisgemeinschaft hat ein schwerer Verlust getroffen. Am 5. Mai 2019 verstarb Landsmann Siegfried Schulz nach mit großer Tapferkeit ertragener Krankheit im achtzigsten Lebensjahr. Er wurde am 6. August 1939 in unserer Kreisstadt Heiligenbeil geboren. Seine Eltern waren Fritz und Gertrud Schulz, geborene Dornbusch, er lebte mit ihnen und den beiden jüngeren Geschwistern Brigitte (*1941) und Dietmar (*1943) am Egerländer Weg 11. Seine Großeltern väterlicherseits Hermann und Minna Schulz wohnten ebenfalls in Heiligenbeil, Am Sportplatz 15. Für alle begann die Flucht am 9. Februar 1945 – außer von Vater Fritz, der sich seit September 1944 in französischer Gefangenschaft befand. 1948 gab es ein Wiedersehen mit der Familie in der Nähe von Chemnitz, dem Wohnort nach der Flucht. Siegfried Schulz wechselte allein 1957 in die Bundesrepublik – ins Sauerland. Hier arbeitete er als leitender Konstruktionstechniker in einer großen Firma in Meinerzhagen. Nach 44 Jahren wurde er dort 2001 pensioniert.

Zu unserer Kreisgemeinschaft fand Siegfried Schulz spät. 2006 erhielt er Informationen über die Gemeinschaft, mein Kontakt zu ihm als Ehrenvorsitzender entwickelte sich erst ab Juli 2008. – dann aber erfreulich intensiv. In einem Rundbrief vom April 2008 an die Heiligenbeilerinnen und Heiligenbeiler stellte er sich mit einem umfassenden Lebenslauf als Mitglied der Kreisgemeinschaft vor und auch als kommissarischer Stadtvertreter von Heiligenbeil Stadt – Bezirk Nord. Ab August erfreute Siegfried Schulz seine Landsleute zweimal jährlich durch vielseitige, interessante, heimatliche Rundbriefe. Im September 2008 wählte ihn die Mitgliederversammlung in Burgdorf zum Stadtvertreter. Seine aktive ehrenamtliche Arbeit konnte die Kreisgemeinschaft erfreulicherweise sehr bald noch mehr in Anspruch nehmen. Im März 2009 wählte ihn der Kreistag in den Vorstand und übertrug ihm die sehr arbeitsintensive, zeitraubende Tätigkeit des Kreiskarteiführers. Aus Altersgründen kandidierte Siegfried bei den Vorstandswahlen 2013 nicht noch einmal. Für mich hatte sich bereits eine regelmäßige Verbindung zu Siegfried Schulz ergeben, auch dadurch, dass er an jedem Kreistreffen, an jeder Sitzung teilnahm. Ich persönlich, aber auch seine Vorstandskollegen, Kirchspielvertreter sowie seine Heiligenbeiler Landsleute, lernten zunehmend einen wahren Ostpreußen kennen. Preuße zu sein ist ein Lebensgefühl, ein Leben mit Grundsätzen und Prinzipien. An meinem Heimatfreund Siegfried habe ich deren viele erkannt. Einige möchte ich benennen: Pflichtbewusstsein, Freude an der Arbeit, Gründlichkeit, Ausdauer, Fleiß, Disziplin, Vertrauenswürdigkeit und Treue. Nur elf Jahre konnte die Kreisgemeinsaft von den Eigenschaften dieses besonnenen, zurückhaltenden Landsmannes profitieren. Wir sind dankbar, dass Siegfried Schulz zu uns gehörte und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Der Dank der Kreisgemeinschaft, die Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit, wurde durch den Vorstand zweimal sichtbar gemacht. Beim Kreistreffen in Burgdorf 2013 wurde Siegfried Schulz mit der Silbernen Ehrennadel und Ehrenurkunde ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr beim Kreistreffen 2018 folgte die hochverdiente Auszeichnung mit der Goldenen Ehrennadel und Ehrenurkunde.

Viel schwerer trifft sein Ableben seine Frau Brunhilde, geborene Kammler. Brunhilde und Siegfried Schulz heirateten am 16. Dezember 1966 und feierten ihre Goldene Hochzeit 2016. Auf allen Lebenswegen ging niemals einer von ihnen allein. Wir trauern mit Brunhilde Schulz, unserer Schriftleiterin des Heimatblattes, trauern mit dem Sohn Oliver und dem einzigen Enkel, dem kleinen Peter. Im Namen des Vorstandes

Siegfried Dreher, Ehrenvorsitzender

 

Bericht vom Sondertreffen Zinten-Land

Altenau im Harz, 29.-31.03.2019 – Irmgard Lenz hat zum Jahrestreffen Landsleute aus Zinten Land und Umgebung eingeladen. Und wieder sind 16 Personen zusammen gekommen, um gemeinsam ein schönes Wochenende zu verbringen. Alte Geschichten, längst vergessen geglaubte Namen und Orte werden erzählt, ausgesprochen und immer mehr Erinnerungen kommen hervor. Ein wenig Wehmut ist natürlich dabei, aber es wird doch mehr gelacht als traurig dagesessen.

Am Freitagabend kommen wir aus dem Erzählen nicht heraus, was haben wir alles erlebt im letzten Jahr, was gibt es Neues, was ist in nächster Zukunft geplant? Einige der Teilnehmer freuen sich gemeinsam auf die anstehende Schmidt-Reise nach Ostpreußen, andere kramen Geschichten der bisherigen Reisen hervor.

Am Samstag fahren wir nach Goslar. Das Bergwerk Rammelsberg, heute ein Museum, ist unser Ziel. Bei herrlichstem Frühlingswetter tauchen wir ein in die Welt der Bergleute und deren harte Arbeit. Eine Reise durch die Zeit, auch während des Krieges wird hier gefördert, zum Teil durch Zwangsarbeiter. Während draußen die Sonne scheint, fahren einige in den Berg und erleben hautnah die Dunkelheit und den Lärm der Maschinen. Der anschließende kleine Spaziergang durch die Altstadt Goslars ist dann umso schöner. Einige besuchen noch das nahegelegene Klostergut Wöltingerode und zum Kaffee treffen wir uns dann alle wieder im Quellenhof.

Abends geniessen wir Königsberger Klopse satt und nach dem Essen gibt es schöne Fotos von Nord und Süd und natürlich kommt auch Ostpreußen nicht zu kurz.

Im Anschluss bedanken wir uns bei Irmgard Lenz für die Organisation und leisten dafür echte Handarbeit. Eine kleine Tasche wird mit dem Kreiswappen handbemalt: Wolf, Kreuz und Beil sind eindeutig erkennbar und mit der Jahreszahl und allen Unterschriften eine ganz besondere Erinnerung an das diesjährige Treffen.

Auch wenn es von Jahr zu Jahr beschwerlicher wird, die Wege nicht kürzer und die Motivation im ersten Moment ein wenig zögerlich zu sein scheint – so freuen wir uns doch alle auf 2020 und es wäre toll, wenn wir auch dann wieder neben allen bekannten auch das eine oder andere Gesicht zum ersten Mal in Altenau treffen!

Kreisgemeinschaft Heiligenbeil beim Jahrestreffen der Ostpreußen in Wolfsburg

Am 11.5.findet das Jahrestreffen Ostpreußen in Wolfsburg statt. Es werden viele Ostpreußen erwartet. Ein reiches Kulturprogramm ist vorgesehen.

Auch unserer Kreisgemeinschaft wird mit einem Stand anwesend sein.

Hier das Programm:

 

Programm Jahrestreffen Wolfsburg

 

Sonnabend, 11. Mai 2019

09.00 Uhr Öffnung der Halle: Stände der Kreisgemeinschaften und Kulturausstellungen im Foyer

09.00 Uhr Kranzniederlegung Gedenkstein auf dem Klieversberg

10.00 Uhr Musikalisches Vorprogramm Siebenbürger Blaskapelle Wolfsburg

10.30 Uhr Festveranstaltung

Glockengeläut des Königsberger Doms 

Einmarsch der Fahnenstaffel 

Geistliches Wort Domherr André Schmeier Totenehrung 

Grußworte 

Kulturpreisverleihung 

Ansprache Stephan Grigat, Sprecher  Ostpreußenlied 

Deutschlandlied (3. Strophe)

Musikalische Umrahmung: Siebenbürger Blaskapelle Wolfsburg, Leitung: Günther Bodendorfer

12.00 Uhr Mittagspause Gastronomie im Foyer

14.00 Uhr Kulturprogramm Moderation: BernStein

Tanzgruppe Saga aus Bartenstein Ostpreußische Volkstänze

Konzert Isabelle Kusari Faszination Ostpreußen 

Tanzgruppe Saga aus Bartenstein Ostpreußische Volkstänze 

Konzert BernStein Reise nach Ostpreußen

(Ende der Veranstaltung gegen 17.00 Uhr, Änderungen vorbehalten)

 

Anreise:

CongressPark Wolfsburg GmbH

Heinrich-Heine-Straße

38440 Wolfsburg

Eingabe für Navigationsgeräte: Heinrich-Heine-Straße / Klieverhagen 50

 

 

Herta Hoffmann- die „Rosenberger Marjell“ plötzlich verstorben

Tief erschüttert hat uns, die Mitglieder des Vorstandes, die Nachricht vom unerwarteten, überraschenden Ableben unserer Landsmännin Herta Hoffmann, geb. Henning. Sie wurde am 26. Januar 1939 in Rosenberg geboren und verstarb - kurz vor Vollendung ihres achtzigsten Lebensjahres - am 5. Januar 2019 in Stade.

Hertas Herz schlug für „ihr“ Fischerdorf Rosenberg, das ab 1936 ein kommunaler Stadtteil von Heiligenbeil geworden war. Die Landsleute aus Rosenberg bildeten in allen Jahrzehnten bei jedem Kreistreffen eine starke Gruppe, standen treu zur verlorenen Heimat und unserer Kreisgemeinschaft. Einsatzfreudige Landsleute hielten die Dorfgemeischaft zusammen. Als Frau Klara Peschel aus Altersgründen die ehrenamtliche Heimataufgabe nicht mehr ausführen konnte, kam als Nachfolgerin nur Herta Hoffmann infrage. So übernahm sie ab Dezember 2002 die Stadtteilvertretung von Rosenberg. Mit Elan, Tatkraft und Ideen führte sie nun die Heimatarbeit, die für sie zur Herzensangelegenhei wurde. Zu Beginn des Jahres 2003 erschien ihre „Rosenberger Post“ Nr. 1, ein mehrseitiges Informationsblatt an „Meine lieben Rosenberger“ – unterschrieben war es mit „Eure Rosenberger Marjell“. Die letzte eindrucksvolle Ausgabe erschien Mitte Dezember 2018 mit einem Rückblick auf das Jubiläumsjahr des Ortes Rosenberg und ihre Sommer-Reise mit Landsleuten nach Ostpreußen mit Heiligenbeil und Rosenberg als Würdigung des Jubiläums.

Wer so aktiv ist, übernimmt auch weitere Aufgaben in unserer Kreisgemeinschaft, wenn man gebraucht wird. So übernahm Herta Hoffmann im April 2006 das Amt der 2. stellvertretenden Kreisvertreterin und bekleidete es bis September 2007. Von September 2008 bis März 2010 wurde ihr die kommissarische Aufgabe der Kassenwartin übertragen.

Nun hat ein bekennendes ostpreußisches Herz für immer aufgehört zu schlagen. Der Kreisvorstand, die Rosenberger Landsleute sowie die Mitglieder der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil sagen „unserer Marjell“ danke. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Eine weitere Würdigung dieser Persönlichkeit wird in unserem Heimatblat 2020 erfolgen.

 

Siegfried Dreher, Ehrenvorsitzender

im Namen des Vorstandes

 

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