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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Anschriftenverzeichnis der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V.

 
Stand: 10.1.2017
 

Postanschrift:

Stadtgemeinschaft Tilsit e.V
Postfach 241

     09002 Chemnitz


          E- Mail: info(at)tilsit-stadt(dot)de

 

Archiv der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V.
bei     Manfred Urbschat
          Bahnhofstrasse 82
          03051 Cottbus
          E-Mail: manfred.urbschat(at)tilsit-stadt(dot)de

Spendenkonto: Stadtgemeinschaft Tilsit i.d. Landsmannschaft Ostpreußen e.V.
DE79 2105 0170 0000 124644, (BIC)NOLADE21KIE

Vorstand 

1. Vorsitzender und Stadtvertreter
          Hans Dzieran
          Rosenhof 17
          09111 Chemnitz
          Tel.: 0371 642448
          

2. Vorsitzender
          Norbert Subroweit
          An der Rheindorfer Burg 25
          53117 Bonn
          Tel.: 0228 686 282
          E-Mail: norbertsubroweit(at)web(dot)de

Geschäftsführer
         Manfred Urbschat 
         
Bahnhofstrasse 82
         03051 Cottbus
         Tel.: 0355 535544          
         E-Mail: manfred.urbschat(at)tilsit-stadt(dot)de

Schatzmeister
 
         Manfred Gesien
          Roseggerstrasse 26
          42657 Solingen
          Tel.: 0212 815805
          E-Mail: manfredgesien(at)web(dot)de

Mitglieder des Beirates

           Siegfried Dannath-Grabs
           Angelikastrasse 13
           01099 Dresden
           Tel.: 0351 8037740
           Fax: 0351 8103776
           E-Mail: dannath-grabs(at)t-online(dot)de

           Erwin Feige
           Am Karbel 52
           09116 Chemnitz
           Tel.: 0371 3363748
           E-Mail: feige09116(at)web(dot)de

 

 

Schulsprecher

Neustädtische Volksschule Tilsit
          Erwin Feige
          Am Karbel 52
          09116 Chemnitz
          Tel.: 0371 3363748
          E-Mail: feige09116(at)web(dot)de

Humanistisches Gymnasium
          Egon Janz
          Hinterm Berg 79
          27726 Worpswede
          Tel.: 04792 7155
          Fax: 04792 7155
          E-Mail: janz-jonika@t-online.de

Realgymnasium/Oberschule für Jungen zu Tilsit
          Klaus-Jürgen Rausch
          Postfach 101815
          60018 Frankfurt/Main
          Tel.: 069 748291
          E-Mail: Klaus-J.Rausch@gmx.de

Königin-Luisen-Schule
          Vera Jawtusch

Herzog-Albrecht-Schule Tilsit (HAT)
          Siegfried Dannath-Grabs
          Angelikastrasse 13
          01099 Dresden
          Tel.: 0351 8037740
          Fax: 0351 8103776
          E-Mail: dannath-grabs(at)t-online(dot)de

Schule Schwedenfeld
          nn
       

Schule Tilsit-Senteinen
          Heinz Schmickt
          Am Einsiedel 11
          63633 Birstein
          Tel.: 06054 9144068

Johanna-Wolffschule/Meerwischer Volksschule
          Irmgard Steffen
          Karawankenstr. 17
          65187 Wiesbaden
          Tel.; 0611 844938

 

Die Tilsiter Stadtvertretung - Jahresversammlung am 22. April 2016

Die Tilsiter Stadtvertretung tagte in Gera. Sitzend v.l. Erwin Feige, Hans Dzieran, Manfred Gesien, Siegfried Dannath-Grabs. Stehend v.l. Ingolf Koehler, Sebastian Holzner, Dr. Eitel Hölzler, Valentina Manthey, Norbert Subroweit, Manfred Urbschat, Irmgard Steffen, Gerhard Pfiel, Vera Jawtusch, Cornelia Fiedler, Günter Balschuweit

Am 22. April 2016 fand die Jahresversammlung der Tilsiter Stadtvertretung in Gera statt. Im Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden wurde hervorgehoben, dass die Erinnerung an Tilsit nicht nur gedanklich, sondern vor allem durch gemeinsame Projekte mit deutschen und russischen Institutionen wachgehalten wird. Als Beispiele wurden genannt der Abschluss einer „Vereinbarung  über eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V. und dem Museum für Stadtgeschichte Sovetsk“, die Neuauflage des Bildbands „Tilsitskie  Dominanty“, die Herausgabe eines zweisprachigen Sammelbandes mit 40 Gedichten von Max von Schenkendorf und die Unterstützung des Kulturzentrums Ellingen bei der Herausgabe eines 30-seitigen zweisprachigen und reich illustrierten Katalogs als Begleitheft zur Ausstellung „ Tilsit – Stadt ohne Gleichen“, die am 31. März dieses Jahres in Königsberg eröffnet wurde und ab Mitte Juli in Tilsit zu sehen sein wird. Damit wird das Ziel verfolgt, die kulturhistorische Biografie  unserer Vaterstadt in das gesellschaftliche Bewusstsein der deutschen und russischen Öffentlichkeit zu rücken. Die Stadtgemeinschaft Tilsit wird im Jahr 2016 die grenzüberschreitende Arbeit mit der Administration und dem Museum für Stadtgeschichte in Tilsit fortsetzen und ungeachtet der derzeitigen außenpolitischen Spannungen einen Beitrag zur deutsch-russischen Völkerverständigung leisten.

Als sehr wichtig wird auch die Gewinnung von jungen Kandidaten aus der Bekenntnisgeneration gesehen, um die Stadtvertretung zu verjüngen. Auch wenn ordentliche Wahlen erst nach Ablauf der Legislaturperiode im Jahre 2018 fällig sind, wurden schon jetzt Cornelia Fiedler und Norbert Subroweit für eine Nachwahl in die Stadtvertretung  vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Ingolf Koehler schied auf eigenen Wunsch aus der Stadtvertretung aus und wurde mit einer Laudatio und der Ernennung zum Ehrenmitglied verabschiedet.

Nach den Berichten des Geschäftsführers, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer erfolgte die Entlastung des Vorstands und des Schatzmeisters für die zurückliegende Berichtsperiode.

Tilsit rüstet sich Anfang September 2016 zum Stadtfest. Auch die „alten Tilsiter“ sind herzlich eingeladen. Die Stadtgemeinschaft Tilsit wird deshalb mit einem Sonderbus die Stadt am Memelstrom ansteuern, für einen mehrtägigen Aufenthalt Sorge tragen und die Möglichkeit nutzen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Stadtvertretung setzt sich aus 17 Mitgliedern zusammen, davon 6 Damen und 11 Herren . Sie sind über nahezu alle Bundesländer verteilt. 3 kommen aus Sachsen, 3 aus Niedersachsen, 2 aus Schleswig-Holstein, je 2 aus Brandenburg und Nordrhein-Westfalen sowie  je 1 aus Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und  Thüringen. Alle sind in Tilsit geboren oder dort aufgewachsen.

Die Mitglieder der Stadtvertretung werden mit nachfolgenden Kurzbiografien in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

Günter Balschuweit, wohnhaft in Suhl. Er wurde 1937 in Tilsit geboren und besuchte die Meerwischer Schule. Im August 1944 flüchtete die Familie nach Pommern, wurde dort von den Russen überrollt und nach dem Krieg ausgewiesen. Nach beendeter Schlosserlehre diente er 6 Jahre bei der Volksmarine, zuletzt als Obermaat. Er qualifizierte sich zum Maschinenbau-Ingenieur und war bis zum Eintritt in den Ruhestand in der Berufsbildung tätig.

Siegfried Dannath-Grabs, wohnhaft in Dresden, wurde 1932 in Tilsit geboren. Er besuchte zunächst die Neustädtische Schule und kam dann auf die Herzog-Albrecht-Schule. Im Herbst 1944 musste er seine Heimatstadt verlassen und gelangte nach Mitteldeutschland. Er lernte Bauschlosser, legte an der Berliner ABF das Abitur ab und studierte an der TH Dresden Maschinenbau mit dem Abschluss als Dipl.-Ing.Beruflich war er in leitenden Stellungen zunächst im Maschinenbau und dann im Dresdener Institut für Leichtbau tätig. Nach Eintritt in den Ruhestand wirkte er in der Schulgemeinschaft der Herzog-Albrecht-Schüler und wurde deren Schulsprecher. Seit 2007 ist er in der Tilsiter Stadtvertretung und seit 2012 im Mitglied des Vorstands.

Hans Dzieran wurde 1929 geboren, besuchte in Tilsit die Meerwischer Schule und ab 1939 das Realgymnasium „Überm Teich“. Das Kriegsende erlebte er im Erzgebirge. Nach dem Abitur arbeitete er zunächst im sächsischen Erzbergbau, studierte dann an der Martin-Luther-Universität und war als Dipl.-Ökonom in der Montanindustrie wissenschaftlich tätig. Nach Eintritt in den Ruhestand übernahm er den Vorsitz der Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit und ist seit 20 Jahren Mitglied der Stadtvertretung. Er wirkte im Vorstand als Beirat, als 2. und seit 2010 als 1.Vorsitzender.

Erwin Feige, wohnhaft in Chemnitz, wurde 1935 in der Tilsiter Sommerstraße im sogenannten „Feuerwehrblock“ geboren. Erbesuchte die Neustädtische Schule. Die Familie wurde bei den Angriffen auf Tilsit ausgebombt  und  Anfang Oktober 1944 nach Mitteldeutschland evakuiert. Nach dem Abitur studierte er von 1953  bis 1959 an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt Maschinenbau mit dem Abschluß als Dipl.-Ing. und war  im Textilmaschinenbau, davon 20 Jahre als Fach-und Betriebsdirektor, tätig.  Seit 1994 engagiert er sich in der Schulgemeinschaft „Neustädtische Schule“ und ist seit 2003 deren Sprecher. Seit dieser Zeit gehört er der Stadtvertretung an und ist auch Mitglied des Vorstandes.

Manfred Gesien wurde 1943 in Tilsit geboren. 1944 verließ seine Mutter mit ihm und seinem Zwillingsbruder Tilsit und ging nach Solingen. Hier absolvierte er nach dem Gymnasium eine Lehre bei der Stadtsparkasse und studierte an der Universität in Göttingen mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann. Mehr als drei Jahrzehnte war er  leitend bei der WestLB Düsseldorf und  seit der Wiedervereinigung als Berater für Sparkassen in Brandenburg tätig.  Seit 2008 gehört er der Stadtvertretung Tilsit an, anfangs als Kassenprüfer, seit 2011 im Vorstand als Schatzmeister.

Dr. Eitel Hölzler, geb. 1930 in der Tilsiter Grünwalderstraße, besuchte die Senteiner Volksschule. Mit 14 Jahren mußte er seine Heimatstadt verlassen und gelangte in die Altmark, wo er von 1945-1949 als Landarbeiter tätig war. Nach dem Besuch der ABF in Halle/Saale studierte er Germanistik an der Martin-Luther-Universität und war bis 1959 im Schuldienst. Die folgenden 3 Jahrzehnte verbrachte er in Lehre und Forschung an der Pädagogischen Fakultät der Martin-Luther-Universität, wo er auch promoviert wurde. 1995 organisierte er das erste Schultreffen der Senteiner Schule, das inzwischen 13 mal stattfand. Als Schulsprecher gehört er seit 2009 der Stadtvertretung an.

Sebastian Holzner wurde 1940 in Tilsit geboren. Das Kriegsende erlebte er in Unterfranken. Nach Abitur und Bundeswehr absolvierte er ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München mit dem Abschluss als Kunsterzieher und dem Diplom als Bildhauer. Tätig war er im Schuldienst in Würzburg und auf künstlerischem Gebiet.

Vera Jawtusch, geboren 1931, wuchs in Tilsit auf. 1944 mußte sie ihre Heimatstadt verlassen. Die Flucht endete in Malente. Das Studium an der Kieler Universität schloß sie als Dipl.-Physiker ab. Beruflich war sie überwiegend in einer Forschungseinrichtung für Luft-und Raumfahrt tätig. Nach Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1994 engagierte sie sich in der Schulgemeinschaft der Königin-Luise-Schule und wurde 2007 deren Schulsprecherin. Seit dieser Zeit gehört sie auch zur Tilsiter Stadtvertretung.

Valentina Manthey wurde 1959 in Tilsit/Sovetsk geboren. Sie studierte von 1976 bis 1983 an der Chemischen Fakultät der Universität in Königsberg/Kaliningrad mit dem Abschluß als Dipl.-Chemikerin. Nach zwölfjähriger Tätigkeit in einem Industrieunternehmen wurde sie als Managerin im Hotel „Zum Bären“ in Insterburg tätig. 1998 zog sie nach Deutschland und arbeitet in der Touristikbranche mit Schwerpunkt Ostpreußen. Die Pflege der deutsch-russischen Beziehungen ist ihr ein besonderes Anliegen.

Waltraud Milde, 1929 als Waltraud Broszeit in Tilsit geboren. Sie besuchte die Freiheiter Schule. Ihre Heimatstadt verließ sie als eine der letzten Tilsiterinnen mit einem Funkfahrzeug der Wehrmacht am 19. Januar 1945. Nach den Wirren der Flucht fand sie in Schleswig-Holstein eine neue Bleibe.

Gerhard Pfiel, wohnhaft in Potsdam. Als Schüler des Tilsiter Realgymnasiums musste er Ende 1944 das Frontgebiet verlassen, kehrte aber nach Kriegsende in seine Heimat zurück. Hier arbeitete er auf der russischen Sowchose Nr. 134 bei Tilsit drei Jahre als Gespannführer.1948 erhielt er den Ausweisungsbefehl und gelangte mit einem Vertriebenentransport nach Brandenburg. Nach der Lehre zum Landmaschinenschlosser war er in der Landwirtschaft tätig und ging 1952 zum Militär. Er besuchte die Offiziersschule in Naumburg und diente 38 Jahre als Berufsoffizier. Als Oberstleutnant ging er 1990 in den Ruhestand. Seitdem übernahm er zahlreiche Aufgaben in der Schulgemeinschaft „Realgymnasium Tilsit“ und vertritt diese in der Stadtvertretung.

Alfred Pipien wurde 1925 in Tilsit geboren. Nach dem Besuch der Schwedenfelder Volksschule erlernte er den Beruf des Maschinenschlossers. Während des Krieges wurde er Soldat und gelangte nach der Kriegsgefangenschaft nach Hannover. wo er in einem Unternehmen der Metallbranche tätig war. Große Verdienste erwarb er sich durch den Bau von Modellen markanter Tilsiter Bauwerke. Er war viele Jahre Sprecher der Schulgemeinschaft Schwedenfeld und war seit 1994 bis zu seinem Tode 2016 Mitglied der Tilsiter Stadtvertretung.

Karla Rintschenk mußte im Alter von 5 Jahren ihre Geburtsstadt Tilsit verlassen und landete in Gotha in Thüringen. 1950 gelang die Übersiedlung nach Viersen am Niederrhein. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete sie zunächst im elterlichen Betrieb und war ab 1971 mehr als zwei Jahrzehnte als kaufmännische Angestellte in der Katholischen Familienbildungsstätte in Viersen tätig. Seit ihrem Ruhestand übt sie verschiedene soziale Tätigkeiten aus. Dazu zählt das  Hilfsprojekt „Kinder an der Memel“ in Zusammenarbeit mit der Schule Nr. 1 in Tilsit. 2002 wurde sie in die Stadtvertretung gewählt.

Irmgard Steffen wurde 1934 in Tilsit geboren und besuchte die Meerwischer Schule, die dann in Johanna-Wolf-Schule umbenannt wurde. 1944 mußte sie ihre Heimatstadt verlassen und gelangte ins sächsische Erzgebirge. Nach Kriegsende fand sich die Familie in Wiesbaden zusammen, wo Irmgard Steffen auch heute noch lebt. Sie absolvierte eine Handelsschule und war beruflich viele Jahre im Einzelhandel tätig. Schon mit 16 Jahren nahm sie an der landsmannschaftlichen Arbeit teil und ist bis heute aktives Mitglied der Ostpreußengruppe in Wiesbaden.

Manfred Urbschat, mußte im Alter von acht Jahren seine Heimatstadt Tilsit verlassen. Die Familie wurde von der Roten Armee überrollt und gelangte später nach Mecklenburg. Nach dem Abitur diente er 30 Jahre bei den Luftstreitkräften der NVA, zuletzt als Oberstleutnant.  Im Fernstudium erwarb er an der TU Dresden den Abschluß als Dipl.-Ing. für Hochfrequenztechnik. Nach der Versetzung in die Reserve ging er zur Deutschen Post und leitete die Abteilung Funkwesen bei der Bezirksdirektion Cottbus, später bis 1999 beim Bundesamt für Post und Telekommunikation. 2007 wurde er in die Stadtvertretung gewählt. Er schuf eine Homepage  „Tilsit-Stadt“ und modernisierte das Archiv. Darüber hinaus digitalisierte er die 40 erschienenen Tilsiter Rundbriefe auf CD und ermöglichte ihre Zugriffsbereitschaft und deren Erhalt für die Zukunft. Seit 2009 ist Manfred Urbschat Mitglied des Vorstands der Stadtgemeinschaft Tilsit.

Cornelia Fiedler und Norbert Subroweit
Auch wenn ordentliche Wahlen erst nach Ablauf der Legislaturperiode im Jahre 2018 fällig sind, wurden sie schon jetzt für eine Nachwahl in die Stadtvertretung  vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

 

 

S a t z u n g der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V. in der Landsmannschaft Ostpreussen

Satzung.pdf

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