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Samstag, 19. August 2017

Die Stadtgemeinschaft

Die Stadtgemeinschaft Tilsit ist die Vereinigung ehemaliger Bewohner der ostpreußischen Stadt Tilsit. Sie hat ihren Sitz in Chemnitz und ist im dortigen Vereinsregister eingetragen. Die Stadtgemeinschaft ist ein gemeinnütziger Verein. Die Arbeit wird durch Spenden finanziert. Die Tätigkeiten der Stadtvertretung und des Vorstandes sind ehrenamtlich. An der Spitze der Stadtgemeinschaft steht die Stadtvertretung mit dem erweiterten Vorstand. Die Aktivitäten der Gemeinschaft werden durch gemeinsame Beratungen des erweiterten Vorstandes und der Stadtvertreter vorbereitet und in der Folgezeit mit persönlichem Einsatz realisiert.  Die gegenwärtige personelle Ordnung und die Aktivitäten der Stadtvertretung und des Vorstandes wurden durch Festlegungen auf den Sitzungen in den Jahren 2009 und 2010 bestimmt. 
  

Das Regionaltreffen 2010 in Oberhausen

Es war symbolhaft, dass die Tilsiter zu ihrem Regionaltreffen in der Oberhausener Schenkendorfstrasse zusammenkamen, war doch Max von Schenkendorf einer der bedeutendsten Söhne Tilsits. Die Tilsiter, die von Stadtvertreter Ulrich Depkat herzlich begrüßt wurden, trafen sich in Oberhausen gemeinsam mit den Tilsit-Ragnitern und Elchniederunger Nachbarn. In seiner Ansprache ging Ulrich Depkat auf die heutige Situation in unserer Heimatstadt ein und hob hervor, dass dort die geschichtslose Zeit vorbei ist. An vielen Beispielen wurde belegt, wie die russischen Bewohner sich wieder für die deutsche Vergangenheit der Stadt am Memelstrom interessieren. Der russische Verein „Tilsit“ leistet mit Unterstützung der Stadtgemeinschaft Tilsit einen wertvollen Beitrag, um die historische und kulturelle Vergangenheit der heute dort lebenden Bevölkerung nahe zu bringen. (Der volle Wortlaut der Rede hier)
Worte der Begrüßung sprach auch Alfred Romeike von der Kreisgemeinschaft Elchniederung, der das Treffen organisiert hatte, Jürgen Zauner, Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft Ostpreußen und Hartmut Preuß, Kreisvertreter von Tilsit-Ragnit. Für die kulturelle Umrahmung sorgte der Ossian-Chor aus Oberhausen mit einer gelungenen Darbietung deutscher Volkslieder. Kulturoberbürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz überbrachte Grüße der Stadt Oberhausen und wünschte allen Anwesenden einen angenehmen Aufenthalt in der Kulturhauptstadt des Ruhrgebiets.
Text: Hans Dzieran
Fotos: Manfred Urbschat

 

Haus Union
der Saal ist gefüllt
Das Präsidium
Der Ossian-Chor
Alfred Romeike
Ulrich Depkat
Hartmut Preuß
Elia Albrecht-Mainz
Jürgen Zauner
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