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Donnerstag, 27. April 2017

Dokumentationen

Auf dieser Seite werden

 - Dokumentationen, die von der Stadtgemeinschaft herausgegeben wurden vorgestellt und zur Nutzung angeboten. Dazu gehören insbesondere Rundbriefe, Festschriften und Bücher

 - Bestände der Bücherei der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V. beschrieben

 - Bücher und Dokumentationen angezeigt, die von anderen Kreisgemeinschaften und vom Buchhandel angeboten werden und für den Ostpreußenliebhaber interessant sein könnten

Neu auf dem Büchermarkt

Ostpreußen ist Geschichte, die letzten echten Ostpreußen sind alt, ihre Heimat ist Erinnerung. Was geblieben ist, zeigt sich allenfalls als Monument, als Denkmal, als Geschichte – oder aber in der Sprache. Dabei wird die alte Wirklichkeit allerdings tatsächlich lebendig!(www.lesejury.de)

Welcher Tilsiter kennt noch die Worte Dubbas, Krepsch, Fupp, Kruschke, Schlubberche oder margrietsch? Es waren originelle Ausdrücke, die in unserer Heimat jedem geläufig waren. Klaus Papies hat in jahrelanger Arbeit diese Wörter gesammelt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. In seinem Buch „Ostpreußisches Wortschatzkästchen“ hat er sie dem Leser nahegebracht und mit ausführlichen Kommentaren versehen. Es ist ein Buch, das Erinnerungen an Ostpreußen lebendig werden lässt. „Aufbewahren, was droht, verloren zu gehen“ – mit diesen Worten hat Siegfried Lenz eine Vorveröffentlichung gewürdigt.
Das Buch hat die ISBN 978-3-940926-52-4  und ist zum Preis von 14,95 €  im Buchhandel erhältlich.

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Erinnerung an eine alte Tilsiterin – der Raddampfer „Grenzland“

Sehr geehrte Damen und Herren,

zusammen mit meinem Buchautoren Hinrich-Boy CHRISTIANSEN habe ich mich (noch einmal) an "Lebenserinnerungen" gewagt. Dieses Mal geht es jedoch um ein . . . Schiff (oder eher ein technisches Denkmal) !
Dieses Schiff, der Seitenraddampfer "Grenzland" (ex "Freya") war von 1932 bis 1944 die Attraktion auf der MEMEL in und um TILSIT, und manches Schulkind von damals erinnert sich noch an die Schiffstouren.
Anfang des 20. Jahrhunderts machte die verkehrstechnische Erschließung der ordfriesischen Insel SYLT einen qualitativen Sprung, als die bis dahin üblichen Segelschiffe durch Raddampfer ersetzt wurden. "Freya" war einer davon, und darüber hinaus hatte der Großvater meines Autors Boy CHRISTIANSEN  von Anfang an das Kommando auf dem Schiff. Aber auch die Überfahrt mit dem Raddampfer war immer noch voller Gefährdungen, Unwägbarkeiten und anekdotischen Begebenheiten. Doch der technische Fortschritt setzte mit dem Bau des Hindenburgdammes 1927 dieser Ära nach einem Vierteljahr-hundert ein Ende.
 "Freya" und ihr Schwesterschiff "Frisia" wurden verkauft und begannen ein zweites "Leben", das sie über LÜBECK und TRAVEMÜNDE nach OSTPREUSSEN führte, wo sie bis zum Ende des zweiten Weltkriegs auf der MEMEL um TILSIT herum eingesetzt waren. Einsatz im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen zum Kriegsende und eine abenteuerliche Flucht über KOPENHAGEN nach HAMBURG beendeten für die "Freya" dieses Kapitel.
Die Nachkriegszeit gestaltete sich weniger spektakulär als "Gaststättenschiff" in EMDEN, Verkauf in die NIEDERLANDE und Untergang 1966 in einem Nebenarm des WAAL.

Hier die bibliografischen Angaben:
Titel: Zwischen Munkmarsch, Memel und Emden
Untertitel: Die Geschichte des Sylter Raddampfers "Freya" 1904 bis 1966
Autor: Hinrich-Boy CHRISTIANSEN
Hrsg.: Rudolf KINZINGER
Umfang: 84 Seiten (Großformat)
Abbildungen: 53 Fotos, Grafiken, Zeichnungen (größtenteils historisch, davon 22 farbig)
ISBN: 978-3-8482-0585-1
Preis: 19,90 EUR

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