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Dienstag, 28. März 2017

Tilsiter Realgymnasium


Die Schulgemeinschaft SRT

Die Schulgemeinschaft SRT entstand im Jahre 1951 als Zusammenschluss aller Schüler, die einst das Tilsiter Realgymnasium – seit 1937 umbenannt in Oberschule für Jungen zu Tilsit - besucht haben. Sie vereinigt heute nach 62 Jahren, im Januar 2013, immer noch 175 Schulkameraden in ihren Reihen.
Das Anliegen der Schulgemeinschaft besteht darin,
- die Erinnerung an die Schule und ihre Lehrer, die uns das geistige Rüstzeug für den weiteren Lebensweg fern der Heimat gegeben haben, zu bewahren
- den Zusammenhalt aller ehemaligen Schüler zu pflegen und besonders durch Schultreffen und persönliche Kontakte ein heimatverbundenes Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen
- das Andenken an die kulturgeschichtliche Vergangenheit des Tilsiter Realgymnasiums, das viele Jahrzehnte das geistige Klima im äußersten Nordosten Deutschlands geprägt hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Dem Vorstand der Schulgemeinschaft gehören an:
Dipl. Kfm. Klaus Rausch                    60018 Frankfurt(M            PF 101815                           Tel. 069-748291
Gerhard  Pfiel                                     14480 Potsdam                  Neuendorder Str.73           Tel.0331- 617583
Dieter Wegerer                                   10319 Berlin                        Mellenseestr. 61                 Tel. 030-5120502

Von 1951–2015 wurden 72 Schultreffen veranstaltet. 

Veröffentlichungen:
- Das Tilsiter Realgymnasium. Beiträge zur Geschichte des Realgymnasiums Tilsit und seiner    Schulgemeinschaft, herausgegeben anlässlich des 160. Schuljubiläums 
- 50 Jahre „Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit“
- SRT- Mitteilungen Nr. 1 – 60  

 

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Einladung zum 74. Schultreffen Realgymnasium Tilsit

Unser nächstes Schultreffen findet im Mai 2017 in Berlin statt! Trotz – oder vielleicht auch gerade wegen (naturgegebener) ständig sinkender Schülerzahl haben wir uns noch einmal zu einem Schultreffen entschlossen. Und nun hoffen wir auf eine rege Teilnahme – auch wenn es manchem von Euch bestimmt schon sehr schwer fällt. Berlin wählten wir, weil die Anreise dann für die meisten nicht so weit ist. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit jedem von Euch! Bitte kommt so zahlreich wie Ihr könnt! Das Schultreffen findet in der Zeit vom 19.05.2017 (Freitag) bis 22.05.2017 (Montag= Abreisetag)  in Berlin statt. Dazu haben wir uns das „ABACUS Tierpark Hotel“ in Berlin-Friedrichsfelde ausgesucht. Wie gewohnt, beginnt das Treffen am Freitag um 15.30 Uhr mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken in dem für uns reservierten Salon „Flora“  und endet am Montag nach dem Frühstück. Geplant sind eine Dampferfahrt durch Berlin, Besuch bzw. Besichtigung des Tierparks und viel gemeinsames Plachandern.
Die genaue Adresse unseres 4-SterneHotels lautet: ABACUS Tierpark Hotel, Franz-Mett-Straße 3-9, 10319 Berlin/ Reservierung unter: Tel. 030 5162-333   Fax: 030 5162-444  Mail: reservation(at)abacus-hotel(dot)de
Anmeldungen können ab sofort mit dem Stichwort: “SRT” beim Hotel vorgenommen werden. Ein Kontingent der Zimmer ist für uns reserviert. Bitte meldet Euch möglichst bis zum 30.03.2017 an. Gebuchte Zimmer können bei Krankheit bis zu 48 Std. vorher (also bis zum 17. Mai) kostenlos storniert werden. Die Zimmerpreise pro Nacht  einschließlich Frühstück betragen für  ein  Doppelzimmer   Euro 102,  Einzelzimmer  Euro  79. Die Zimmer stehen ab 15 Uhr zur Verfügung, bei Abreise bis 12 Uhr. Die Hotelparkplätze sind kostenlos.
Die Tagesplanung sieht zur Zeit so aus: Freitag 19.05.2017, Ankunft in Berlin: um 15.30 gemeinsames Kaffeetrinken sowie später gemeinsames Abendessen. Sonnabend 20.05.2017: Besichtigung des Tierparks.  Abends gemeinsames Abendessen. Sonntag 21.05.2017: Dampferfahrt, abends gemeinsames Abendessen.
Montag 22.05.2017: allgemeine Heimreise. Details werden noch besprochen, Wünsche können berücksichtigt werden. Wir bitten um rechtzeitige Zimmerbuchung! Wenn wir wissen, wie viele von Euch in etwa kommen werden, können wir die übrigen Details besser und schneller arrangieren. Auch ist Berlin ein stark frequentiertes Touristenziel. Andere Besucher könnten uns zuvorkommen! Eine weitere Bitte an Euch: Wer ohne Zimmerbuchung am Schultreffen teilnimmt, teile das bitte mit  an Tel.-Nr.  0331-617583 (Gerhard und Renate Pfiel)
Wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Berlin Hbf. zum Hotel kommt:
- S-Bahn Richtung „Ahrensfelde“ bis Friedrichsfelde Ost (10 Stationen)
Dort auf dem Bahnsteig Richtung Zug-Ende zum Fahrstuhl gehen – hoch zur Straßenbahn
- Mit der Straßenbahn (Richtung Süden) bis zur Haltestelle „Criegernweg“ (3 Stationen) dann steht man direkt vor dem Hotel
Für Spenden zur Deckung unserer Auslagen für die Schulgemeinschaft sind wir immer sehr dankbar.              Bankverbindung: Pfiel, SRT-Schulgemeinschaft, Postbank München:
                               IBAN: DE16 7001 0080 0164 110809
                                     BIC   : PBNKDEFF
Mit heimatlichen Grüßen bis zum Wiedersehen in Berlin
 Eure Sprecher der Schulgemeinschaft
                               Klaus-Jürgen Rausch und Gerhard Pfiel

  

  

73. Treffen der Schulgemeinschaft SRT-Realgymnasium/Oberschule für Jungen zu Tilsit

 

22. bis 25. April 2016

Im Vorjahr beschloss die SRT-Schulgemeinschaft, das nächste SRT-Schultreffen 2016 mit dem Regionaltreffen der drei Kreise (Stadtgemeinschaft Tilsit, Tilsit-Ragnit und Elchniederung) zu verknüpfen. Eingeladen zu dem Heimattreffen am 23. April 2016 hatte die Stadtgemeinschaft Tilsit nach Gera ins Penta-Hotel. Es befindet sich direkt neben dem gepflegten Garten der Orangerie. Theater, Bahnhof und Innenstadt mit Rathaus und Stadtmuseum sind zu Fuß oder mit der Straßenbahn schnell zu erreichen.

Zu dem Schultreffen, das in der Zeit vom 22. bis 25. April 2016 stattfand, waren 14 Personen angereist: Klaus Dietrich, Albrecht Dyck, Hans Dzieran mit Frau Regina, Martin Hübner mit Frau Hannelore, Gerhard Pfiel mit Frau Renate, Klaus-Jürgen Rausch mit Frau Rita, Georg Schneidereit mit Partnerin und Dieter Wegerer mit Frau Maria. Traditionsgemäß begann das Treffen um 15.30 Uhr mit einer Kaffeetafel, zu der auch Kuchen gereicht wurde. Zunächst wurden die Schulkameraden mit ihren Partnern von Gerhard Pfiel herzlich begrüßt. Er berichtete, daß Klaus Bluhm die Revision bei ihm in Potsdam durchgeführt und die korrekte Erfassung aller Daten bescheinigt hat. Anschließend folgte die Totenehrung, die Klaus-Jürgen Rausch vornahm. Dabei wurde der 14 Schulkameraden gedacht, die uns für immer verlassen haben: u.a. Georg Dargelies und Werner Rhaese, die in den vergangenen Jahren den weiten Weg aus Kanada bzw. Südafrika nicht scheuten, um bei den Schultreffen dabei zu sein. Abends trafen wir uns zum Essen und geselligen Plachandern an einem für uns reservierten Tisch im Restaurant des Penta-Hotels.

Am Samstag 23.4. stand das Programm des Regionaltreffens im Vordergrund, das am späten Nachmittag endete. Schwerpunkte waren der Festvortrag von Frau Manuela Rosenthal-Kappi und die Lesungen von Frau Monica Grabs. Abends gingen wir gemeinsam „griechisch“ essen.

Am Sonntagvormittag (24. April) erwarteten wir vor dem Hotel den Bus zu einer Stadtrundfahrt, der leider mit etwas Verspätung ankam. Gera machte auf uns den Eindruck einer sehr sauberen Stadt mit viel (renovierter) Bausubstanz aus den letzten beiden Jahrhunderten. Die Sehenswürdigkeiten wurden uns von unserer Führung ausführlich erklärt. Am Nachmittag war der Besuch des Stadtmuseums angesagt. 1 ½ Stunden waren dafür eingeplant. Wir merkten erst anschließend, daß die Zeit viel zu kurz bemessen war, um den Ausstellungen für Otto Dix (Gemälde aus verschiedenen Epochen seines Schaffens), über die Logen in Deutschland und die geschichtliche Entwicklung der Stadt Gera gerecht werden zu können – schade. Abends trafen wir uns zum gemeinsamen warmen Abendessen im Restaurant „Rübezahl“ – nur wenige Gehminuten vom Penta-Hotel entfernt.

Das sehr harmonisch verlaufene Schultreffen endete mit dem Frühstück am 25.April. Es folgte die Heimreise – und Überlegungen, ob man eventuell Schul-und Heimattreffen im nächsten Jahr wieder trennen und sich z.B. in Potsdam oder Berlin treffen sollte.

Gerhard Pfiel (stellvertretender Schulsprecher)

Beim Stadtrundgang erkunden die Schulkameraden die Sehenswürdigkeiten von Gera. Foto: R.Dzieran

72. Treffen der Schulgemeinschaft-SRT-Realgymnasium/Oberschule für Jungen zu Tilsit

Das vom Ehepaar Pfiel sehr gut vorbereitete Schultreffen fand in der Zeit vom 16. bis 19. Mai 2015 wunschgemäß wieder im Altstadthotel Potsdam statt. Bis ca. 16 Uhr fanden sich insgesamt 19 Personen zur Kaffeetafel ein - davon 10 ehemalige Schulkameraden - und alle begrüßten sich freudig. Eigentlich wollten es mehr sein, doch konnten einige durch plötzlich aufgetauchte Krankheiten nicht kommen wie z.B. Georg Dargelies mit seiner Frau Hannelore aus Kanada, Siegfried Kay mit Frau Zita, Georg Schneidereit und Hubert Wabbels.

Angereist waren: Dietmar Behrend mit Frau Sigrid, Klaus Bluhm mit Schwester, Albrecht Dyck mit Frau Ingrid, Hans Dzieran mit Frau Regina, Martin Hübner mit Frau Hannelore, Gerhard Pfiel mit Frau Renate, Klaus-Jürgen Rausch mit Frau Rita, Dr. Wolfgang Storost mit Schwiegersohn, Harro Thomaschky und Dieter Wegerer mit Frau Maria.

Nach der Kaffeetafel eröffnete Gerhard Pfiel den offiziellen Teil des Treffens. Er dankte den Anwesenden für ihr Kommen. Anschließend sang man gemeinsam das Ostpreußenlied. Beim Totengedenken wurde der 9 Schulkameraden gedacht, die uns seit dem letzten Schultreffen in Potsdam für immer verlassen haben. Hans Dzieran überbrachte die Grüße der Stadtgemeinschaft Tilsit und würdigte das Wirken der Schulgemeinschaft SRT, welche zu den aktivsten Tilsiter Basisgruppen gehört. In seinem Revisionsbericht bestätigte Klaus Bluhm die korrekte Kassenführung sowie die einwandfreie Erfassung und Verwendung der eingegangenen Spenden, für die wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken. Zur Deckung unvermeidbarer Ausgaben für die Schulgemeinschaft sind Spenden immer sehr willkommen, doch leider ist das Spendenaufkommen rückläufig.

Für 19 Uhr war das gemeinsame warme Abendessen bestellt: fast alle aßen Beelitzer Spargel mit Schinken, was hervorragend schmeckte. Dann stand gemütliches Plachandern auf dem Programm.

Der Sonntagmorgen (17. Mai) war zur freien Verfügung vorgesehen. Und wieder faszinierte die Nähe des Hotels zur Fußgängerzone in der Brandenburger Straße, die zum Bummeln einläd – im Osten durch die Peter- und Paul-Kirche begrenzt und im Westen durch das Brandenburger Tor. Geht man durch das Brandenburger Tor, kommt man über den Luisenplatz und die Sanssouci-Allee direkt zum Park von Sanssouci. Auch zum Holländischen Viertel und zur Straßenbahn ist es nicht weit. In der Atmosphäre der denkmalgeschützten Häuser kann man sich nur wohlfühlen, insbesondere wenn man (wie wir) sonst Hochhäuser gewohnt ist. Um 14 Uhr stand ein historischer Bus in Form einer Straßenbahn vor dem Hotel und holte uns zu einer Stadtrundfahrt ab, die mit Besichtigung des Schlosses Sanssouci begann. Bei schönem Wetter sahen wir dann vom Bus aus die russische Kolonie Alexandrowka, den Neuen Garten mit Marmorpalais, fuhren über die Glienicker Brücke und wieder zurück zum Stadtschloss und den umliegenden geschichtsträchtigen Kirchen und Gebäuden. Die vielen Sehenswürdigkeiten auf dieser Rundfahrt wurden uns von unserer Führung ausführlich erklärt.

 

  

  

71. Treffen der Schulgemeinschaft – SRT - Realgymnasium/Oberschule für Jungen zu Tilsit

Zum Schultreffen, das in der Zeit vom 10.05 bis 13.05.2014 im Altstadthotel Potsdam stattfand, konnten 29 Teilnehmer vom Ehepaar Pfiel begrüßt werden. Der Schulsprecher Klaus-Jürgen Rausch lag zu dieser Zeit im Krankenhaus (Lungenentzündung).

Die Unterbringung der Teilnehmer im zentral gelegenen Altstadthotel ist besonders vorteilhaft für die nicht mehr so mobilen Schulkameraden, da die Entfernung zur Fußgängerzone  ca. 3 Minuten beträgt und 5 Minuten zur Straßenbahn wie auch zum Holländischen Viertel. Man kann sich daher Potsdam in eigener Initiative ansehen, auch ohne große Wege zurücklegen zu müssen. Angereist waren:

Dietmar Behrend mit Frau Sigrid
Klaus Bluhm 
Georg Dargelies mit Frau Hannelore 
Albrecht Dyck mit Frau Ingrid 
Hans Dzieran mit Frau Regina
Siegfried Graffenberg 
Manfred Hofer mit Frau Dorothea und Tochter Martina 
Martin Hübner mit Frau Hannelore
Siegfried Kay mit Frau Zita
Gerhard Pfiel mit Frau Renate 
Georg Schneidereit 
Gerhard Schoenke 
Dr. Hansgeorg Storost mit Frau Brigitte 
Wolfgang Storost
Harro Thomaschke 
Werner Velbinger
Hubert Wabbels
 Dieter Wegerer mit Frau Maria

Das Schultreffen begann am Samstag 10. Mai. Um 15 Uhr begrüßte Gerhard Pfiel die Teilnehmer und lud sie zu einer Kaffeetafel ein. Er dankte den Anwesenden für ihre Teilnahme am Schultreffen und damit auch für  ihre Treue zur Schulgemeinschaft. Ein besonderer Dank galt Schulkamerad Georg Dargelies mit seiner Frau Hannelore, welche die  sehr weite Anreise aus Kanada nicht scheuten.
Der offizielle Teil (Regularien) wurde mit dem Gesang des Ostpreussenliedes  eröffnet. Beim Totengedenken gedachten wir der 23 Schulkameraden, die seit dem letzten Schultreffen in Verden/Aller die Schulgemeinschaft für immer verlassen haben. Revisor Klaus Bluhm bescheinigte in seinem Revisionsbericht die korrekte Kassenführung und einwandfreie Erfassung und Verwendung der eingegangenen Spenden, für die wir an dieser Stelle noch einmal herzlich danken.
Um 19 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen warmen Abendessen mit anschließendem gemütlichen Plachandern.
Am Sonntag  (11. Mai) wurden wir per Bus zur Stadtrundfahrt am Hotel abgeholt– mit sachkundiger Führung, die uns die Potsdamer Geschichte nahe brachte und  viele Sehenswürdigkeiten erklärte. Auch ein kurzer Rundgang durch Park und Palais von Sanssouci war in der Führung enthalten.  Abends sah man sich wieder zum gemeinsamen warmen Abendessen.
Bei unserer großen Inselrundfahrt am Montag (4 Stunden) hat uns Petrus leider im Stich gelassen. Aber der strömende Regen hat uns beim „Dampferchen fahren“ in dem großen modernen Schiff nicht gestört. Auch dieser Tag endete mit einem gemütlichen Beisammensein nach dem Abendessen.Hans Dzieran berichtete über interessante neue Informationen aus der früheren Heimat und insbesondere aus Tilsit. Hans Bluhm erinnerte sich an einige heitere Begebenheiten aus unserer Schulzeit. Zu Vorschlägen, wo das nächste Schultreffen stattfinden soll, kam einstimmig die Antwort: „wieder in Potsdam !!“ Es hat alles gestimmt und allen sehr gefallen: das Hotel und sein Personal, die Verpflegung, das Programm und last, not least das Wiedersehen mit den Schulkameraden.
Gerhard Pfiel (in Vertretung von Schulsprecher Klaus-Jürgen Rausch)

Bitte notieren: Das nächste SRT- Schultreffen wird  im  Mai 2015 wieder im Altstadthotel ***, Dortusstrasse 9-10, 14467 Potsdam stattfinden.
Tel. (0331) 284 99-0  Fax: (0331) 284 99-30 E-Mail Altstadthotel(at)tnp-online(dot)de

Anmeldungen sollten möglichst bis zum 30. Januar 2015 (nur ausnahmsweise bis zum 30.3.2015) erfolgen. Stichwort „SRT-Schultreffen 2015“. Die Übernachtungspreise haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Wir treffen uns am Samstag, 16.5. um 15.30 Uhr  zum Kaffeetrinken. Für die nächsten Tage sind  Dampfer- sowie Busrundfahrt und Besichtigung des Neuen Palais Sanssouci vorgesehen. Abreisetag ist Dienstag, 19.5.2015.  Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch!

Wir wären dankbar über freiwillige Spenden zur Förderung der Gemeinschaftsaufgaben: Rundschreiben, Porto, Telefon, Schultreffen etc. 
Bankverbindung: Pfiel, SRT-Schulgemeinschaft, Postbank München
IBAN: DE 16 7001 0080 0164 1108 09 sowie BIC: PBNKDEFF

70. Schultreffen der SRT

Zum 70. Schultreffen der ehemaligen Schüler des Tilsiter Realgymnasiums konnten in Verden/Aller 31 Teilnehmer begrüßt werden. Gerhard Pfiel ging in seinem Vortrag auf die Geschichte der siebzig Schultreffen seit Gründung der SRT ein und stellte dar, wie die Schulkameraden über viele Jahrzehnte hinweg das Andenken an die Schule und ihre Vaterstadt bewahrt haben und den Zusammenhalt pflegten.
Bei einer am Vortag stattgefunden Arbeitstagung war man übereingekommen, zur Weiterführung der Schulgemeinschaft ein arbeitsfähiges Team zu bilden. Unter zustimmendem Beifall der Anwesenden wurde der neue Vorstand vorgestellt: Klaus-Jürgen Rausch als Schulsprecher, Gerhard Pfiel als Stellvertreter und Schatzmeister, Dieter Wegerer und Klaus Bluhm als Revisoren. Der Vorsitzende der Stadtgemeinschaft Tilsit, Hans Dzieran, der anschließend das Wort ergriff, dankte den gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft, sich in die ehrenamtliche Arbeit einzubringen und den Fortbestand der Schulgemeinschaft zu wahren. Er würdigte die Arbeit der Schulgemeinschaften als tragende Säulen der Tilsiter Stadtgemeinschaft und sicherte ihnen jedwede Unterstützung zu.
Klaus-Jürgen Rausch dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und gab bekannt, daß die Schulgemeinschaft trotz erheblicher altersbedingter Abgänge immer noch 169 Schulkameraden in ihren Reihen vereint.
Nach einer Totenehrung und dem Gesang des Ostpreußenliedes, begleitet von Albrecht Dyck auf der Mundharmonika, rief Klaus Bluhm zu einem Erinnerungsfoto auf.
Am nächsten Tag lernten die Teilnehmer bei einer Führung die Sehenswürdigkeiten von Verden kennen. Am Nachmittag ging es an Bord der „Flotten Weser“ zu einer zweistündigen Schiffsfahrt.
Das Schultreffen war eine gelungene Veranstaltung, deren Vorbereitung noch in den Händen von dem kürzlich verstorbenen Gernot Grübler lag. Ihm galt ein besonderes stilles Gedenken

Hans Dzieran, dankte den gewählten Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft, sich in die ehrenamtliche Arbeit einzubringen und den Fortbestand der Schulgemeinschaft zu wahren
Erinnerungsfoto vom 70. Treffen
Blick in den Veranstaltungsraum

Unser nächstes, das 70ste SRT-Schultreffen

findet vom 04. Mai bis 06. Mai 2013 in VERDEN/Aller statt. Im Akzent Hotel Höltje, gelegen im Zentrum der Stadt (Obere Str. 13-17, 27283 Verden/Aller), sind eine ausreichende Anzahl von Einzelzimmer zum Preise von 69,00 €/Nacht inkl. Frühstück und Doppelzimmer zum Preise von 98,00 €/Nacht inkl. Frühstück für dieses Treffen reserviert.
Anmeldungen können schon jetzt unter dem Stichwort „SRT-Schultreffen 2013" gebucht werden,
telefonisch unter (042 31) 89 20,
per Fax unter (0 42 31) 89 2111
oder per e-mail unter empfang(at)hotelhoeltje(dot)de.
Das Hotel ist auch im Internet anschaubar unter http://www.hotelhoeltje.de/www.hotelhoeltje.de.

Wir treffen uns am 04. Mai 2013 gegen 15.00 Uhr im Klubraum des Hotels zum gemeinsamen Kaffee trinken.
Der Ablauf des Schultreffens wird im Einzelnen dann dabei bekannt gegeben. In jedem Falle werden wir aber traditionsgemäß natürlich auch „Dampferchen fahren".
Der für das 70ste SRT-Schultreffen geplante Austragungsort Hamburg ließ sich aus Kostengründen nicht realisieren.
Mit VERDEN/Aller haben wir aber auch einen sehenswerten Ort mit einigen historischen Bauten und geschichtlichem Hintergrund ausgesucht, der uns angenehme Stunden verheißt.
Liebe Schulkameraden, bitte meldet Euch rechtzeitig an, damit der Ablauf des Treffens gut geplant werden kann!
G.G.

 
Zu den Beiträgen
Bericht über das 69. Schultreffen in Halle
Bericht über das 68. Schultreffen in Schwerin
Einladung zum 68. Schultreffen in Schwerin
Bericht über das 67. Schultreffen in Erfurt
Bericht über das 66. Schultreffen in Lutherstadt Wittenberg
50 Jahre "Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit"
Namensverzeichnis der Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit
Zusammenfassung der Klassenlisten

Gruppenfotos der Schüler

Aktuelle Suchliste der Schüler des Realgymnasiums Tilsit 1943/44
Lehrkörper des Realgymnasiums Tilsit 1943/44

Verstorbene ehemalige Schüler

Weitere Beiträge zur Geschichte des Realgymnasiums Tilsit finden sie auf den Seiten der Homepage der Kreisgemeinschaft Tilsit Ragnit

 

Bericht über das 69. Schultreffen in Halle

Realgymnasium/Oberschule für Jungen - Als Treffpunkt für das 69. Schultreffen wurde Halle an der Saale ausgewählt, weil das Schultreffen mit dem großen Heimattreffen der drei Nachbarkreise Tilsit-Stadt, Tilsit-Ragnit und Elchniederung kombiniert wurde. Gernot Grübler hatte mit gewohnter Perfektion den Ablauf vorbereitet und im Hotel Ankerhof ein Zimmerkontingent reserviert. 40 Teilnehmer waren nach Halle gekommen. Am Sonnabend, dem 28. April 2012 stand vor dem Hotel ein Bus, der uns zum Kongress-und Kulturzentrum brachte, wo im großen Festsaal das Heimattreffen stattfand. Für die SRT waren Tische reserviert. Nach dem Gesang des Ostpreußenliedes richteten die drei Kreisvertreter das Wort an die Teilnehmer, gefolgt vom Ostpreußenchor Magdeburg mit einem unterhaltsamen Programm an Heimatliedern und Rezitationen. Mit einem interessanten Vortrag machte Bruno Buntschu die Teilnehmer mit der Tradition des Tilsiter Käses vertraut, schilderte die Entstehung von Tilsit in der Schweiz und erläuterte sein Projekt, mit dem er den Tilsiter Käse wieder am Memelstrom heimisch machen will. Die Tilsiter Museumsdirektorin Angelika Spiljova sprach in ihrem Vortrag über die Entdeckung der historischen Vergangenheit unserer Heimatstadt, über die Einweihung des Herzog-Albrecht-Gedenksteins und über den Besuch von Armin Mueller-Stahl in Tilsit. Sie verlas auch eine Grußadresse des Oberbürgermeisters Nikolai Voistchev und übergab Hans Dzieran die kürzlich eingeführte Stadtflagge in den alten Tilsiter Farben grün-weiß-rot mit dem historischen Wappen von 1552. Den Abschluß des Programms bildeten die Darbietungen des A-cappella-Ensembles „Cantabile“.
Der Abend vereinte die Schulkameraden beim Abendessen im Restaurant „Saalekahn“. Hans Dzieran appellierte an die Schulkameraden, einen neuen Schulsprecher zu wählen. Wegen seiner Doppelbelastung müsse er das Amt niederlegen. Es gilt, für die Führung der Schulgemeinschaft einen neuen Schulsprecher zu finden. Am Sonntag wurde Halle genauer erkundet. Nach dem Frühstück startete der Bus zu einer Stadtrundfahrt, bei der wir die interessantesten Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekamen.. Dazu gehörte der Markt mit der spätgotischen Marktkirche und dem Roten Turm, das Händeldenkmal, der Dom, die Moritzburg, die Franckeschen Stiftungen, die spätklassizistischen Gebäude der Martin-Luther-Universität und vieles mehr. Die Rundfahrt endete am Saaleufer. Hier gingen wir an Bord eines Saaledampfers und genossen bei herrlichem Sonnenschein die Fahrt entlang „der Saale hellem Strande“. Der Tag wurde mit der Kaffeetafel und weiteren Diskussionen über die Zukunft der Schulgemeinschaft fortgesetzt. Bei einem gemeinsamen Abendessen klangen die Ereignisse der erlebnisreichen Tage aus

Bericht über das 68. Schultreffen in Schwerin

              Schultreffen des Realgymnasiums/Oberschule für Jungen in Schwerin  

Das diesjährige Schultreffen hatte eine besondere Bedeutung. Die Schulgemeinschaft feierte ihr 60-jähriges Bestehen. 33 Teilnehmer konnten im Intercity-Hotel Schwerin begrüßt werden. .Am Sonnabend pünktlich um 15 Uhr wurde das Treffen mit der traditionellen Kaffeetafel eröffnet. Mit dem gemeinsamen Gesang des Ostpreußenliedes und der Begrüßung begann der offizielle Teil. Die Ansprache des Vorsitzenden Hans Dzieran stand unter dem Motto „60 Jahre SRT“ .In einem Rückblick auf die vergangenen sechs Jahrzehnte ging er auf das Werden und Wirken der Schulgemeinschaft ein.. Das Fazit des Streifzuges durch 60 Jahre SRT war, dass die Schulkameraden immer noch zusammenkommen und der ostpreußischen Heimat gedenken. Der Zusammenhalt der Schicksalsgefährten ist auch 66 Jahre nach der Vertreibung ungebrochen. Dafür sprach er allen Teilnehmern seinen Dank aus und schloss mit den Worten: „Ein Land, in dem 700 Jahre preußisch-deutsche Geschichte geschrieben wurde, darf nicht aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwinden. Wir sind dazu berufen, die Erinnerung an Ostpreußen wach zu halten und die Wahrheit über das Unrecht der Vertreibung weiterzugeben. Das sind wir unserer Heimat und unseren Vorfahren schuldig.“ Den Revisionsbericht erstattete Kassenprüfer Gerhard Pfiel. Er bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und eine ordnungsgemäße Verwendung der Spenden. Dem Antrag auf Entlastung wurde einstimmig stattgegeben. Der Abend sah alle Teilnehmer beim festlichen Buffet vereint und bot reichlich Gelegenheit zum Plachandern. Am Sonntagvormittag fuhren wir mit dem Bus zur Schloßinsel und bestiegen ein Schiff der Weißen Flotte. Bei sonnigem Wetter genossen wir den Reiz des Schweriner Sees.. Nach der Mittagspause erwartete uns vor dem Hotel der „Petermännchen-Express“ zu einer Stadtrundfahrt. Die Stadt hat das einrucksvolle Flair einer alten Residenzstadt bewahrt.  Der Tag klang aus mit dem gemeinsamen Abendessen im Hotel.. Noch einmal ließ man die vielen Eindrücke Revue passieren. Am Montag schlug die Stunde des Abschiednehmens. Wie nach einer großen Familienfeier gab es herzliche Umarmungen und gute Wünsche. Mit vielen Eindrücken und bleibenden Erinnerungen im Gepäck wurde die Heimreise angetreten. 

Bericht über das 67. Schultreffen in Erfurt

Gernot Grübler begrüßt die Teilnehmer
Schulsprecher Hans Dzieran
Vom Vorstand der Stadtgemeinschaft Tilsit Manfred Urbschat

Das  67. Schultreffen fand vom 15.-17. Mai 2010 in Erfurt statt.

Von 52 angemeldeten Teilnehmern waren 10 Absagen in letzter Minute gekommen. Gesundheitliche Probleme, Pflege erkrankter Angehöriger und Schwierigkeiten mit der Mobilität wirken sich auf die Teilnahme aus. So.konnte Gernot Grübler 22 Schulkameraden, 18 Ehepartner und 2 Gäste im InterCity-Hotel willkommen heißen und zur traditionellen Kaffeetafel einladen. Die Wiedersehensfreude war groß.  

                                                       Teilnehmer am 67. Schultreffen
Lothar Behr und Frau Brunhilde ,  Max Hildebrand und Frau Annemarie ,  Hansjürgen Rosig,  Dietmar Behrendt und Frau Sigrid ,  Manfred Hofer und Frau Dorothea , Dr.Karl-Heinz Steinacker und Frau Gerda, Klaus Bluhm,  Martin Hübner und Frau Hannelore,  Dr.Hansgeorg Storost und Frau Brigitte,  Georg Dargelies und Frau Hannelore, Werner Knoch und Frau Helma, Gert Taudien und Frau Waltrud, Albrecht Dyck und Frau Ingrid,    Ulrich Krups und Frau Brigitta, Werner Vellbinger,  Hans Dzieran und Frau Regina, Gerhard Pfiel und Frau Renate , Hubert Wabbels, Helmut Fritzler und Frau Margarete, Horst Rattay und Frau Ilse, Manfred Urbschat als Gast, Gernot Grübler und Frau Ellen, Klaus-Jürgen Rausch und Frau Rita, Vera Jawtusch als Gast.

Danach begann mit dem Gesang des Ostpreußenliedes das offizielle Programm. Schulsprecher Hans Dzieran dankte allen für ihr Kommen, besonders auch den Ehepaaren Taudien und Dargelies für ihre weite Anreise aus Kanada. Mit einer Minute stiller Einkehr wurde der 16 Kameraden gedacht, die seit dem vorigen Treffen in Wittenberg für immer von der Schulgemeinschaft gegangen sind. Hans Dzieran erinnerte daran, dass inzwischen mehr als die Hälfte der anwesenden Schulkameraden das Alter von 80 Jahren überschritten haben.. Dennoch - die Stimmung war getragen von Optimismus und guter Laune.
Interessante Informationen gab es zur Lage in Tilsit, wobei zu bemerken ist, dass sich im Denken der russischen Bewohner das Interesse an der historischen Vergangenheit der Stadt am Memelstrom Bahn bricht. Das wurde an mehreren Beispielen belegt.
Eindringlich appellierte Hans Dzieran daran, die Erinnerung an Ostpreußen wach zu halten und die Wahrheit über das Unrecht der Vertreibung weiterzugeben. Das sind wir unserer Heimat und unseren Vorfahren schuldig.

Nach dem Revisionsbericht der Kassenprüfer wurde dem Vorschlag auf Entlastung des Vorstands einstimmig stattgegeben. In offener Abstimmung erhielten Hans Dzieran, Gernot Grübler und Klaus-Jürgen Rausch das Vertrauen für die nächsten zwei Jahre als Vorsitzender, Stellv. Vorsitzender und Beirat ausgesprochen  Gerhard Pfiel wurde zum Revisor gewählt. Eine Überraschung war für Hans Dzieran die Würdigung seiner 15-jährigen Tätigkeit an der Spitze der Schulgemeinschaft mit der Übergabe eines Reprints von Harms-Schulatlas aus dem Jahre 1937 und einer Tasse mit dem Abbild des Tilsiter Realgymnasiums

Manfred Urbschat überbrachte ein Grußwort des Stadtvertreters Ulrich Depkat und gab in seiner Eigenschaft als Archivar und Webmaster interessante Einblicke in die Arbeit der Stadtgemeinschaft zur Bewahrung des heimatlichen Erbes. Grüße gab es auch von Vera Jawtusch im Namen der „Luisen“ und von der thüringischen  Landesvorsitzenden der Landsmannschaft Ostpreußen. Mit einem Fototermin ging der offizielle Teil des Treffens zu Ende. Der Abend sah alle Teilnehmer beim festlichen Buffet vereint und bot ausgiebig Gelegenheit zum Plachandern.

Am Sonntagvormittag startete man zu einem altersgerechten Bummel durch die historische Altstadt. Anger, Krämerbrücke, Fischmarkt und Domplatz waren sehenswert und hinterließen bleibende Eindrücke. Am Nachmittag wurden im Hotel Videofilme von den letzten Schultreffen, eine Dia-Schau von Georg Dargelies, Berichte über die Orte Tilsit im US-Bundesstaat Missouri und in der Schweiz sowie ein Erlebnisbericht von Sigmar Spauszus präsentiert.

Der Abend galt wieder dem geselligen Beisammensein. Albrecht Dyck sorgte mit Vorträgen in ostpreußischer Mundart und Darbietungen auf der Mundharmonika für Stimmung. Nur der Restaurantschluß machte der Sangesrunde ein Ende. So blieb nur noch Zeit für ein kurzes Dankeswort an alle für die Harmonie und insbesondere an die Organisatoren für das gelungene Treffen.

Der letzte und dritte Tag stand im Zeichen des Abschiednehmens. . Es waren Stunden der guten Wünsche, des Dankes, der Zufriedenheit und der vielen Umarmungen. Sie waren Ausdruck der Verbundenheit und der beste Beweis, dass das Treffen wieder ein voller Erfolg war. Was bleibt sind schöne Erinnerungen und die Hoffnung auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.     

Bilder vom 67. Schultreffen

fotografiert von Regina Dzieran, Klaus Bluhm und Manfred Urbschat

   

   

Bericht über das 66. Schultreffen in Lutherstadt Wittenberg

Schulsprecher Hans Dzieran bei seinen Ausführungen zum 170. Gründungstag des Tilsiter Realgymnasiums auf dem Schultreffen in Lutherstadt Wittenberg. Foto: Regina Dzieran

Drei Tage lang, vom 10.-12. Mai, wandelten wir auf den Spuren Martin Luthers. Nirgends ist die Geschichte der Reformation so eindrucksvoll zu spüren wie in Wittenberg. Fast jedes Haus atmet Reformationsgeschichte. Direkt neben dem Lutherhaus, in dem der Reformator vierzig Jahre lebte und arbeitete, befand sich unser Hotel  Es war das Best Western- Viersternehotel Stadtpalais, welches uns mit angenehmem Flair und freundlichem Service empfing. Insgesamt 58 Teilnehmer waren angereist. Es war wieder wie bei einem großen Familientreffen. Alle kannten sich und freuten sich des Wiedersehens. Auch die Gäste waren angetan von der Fröhlichkeit und kameradschaftlichen Atmosphäre.
Lebhafte Gespräche und Begegnungen fanden besonders im Vestibül des Salons „Melanchthon“ statt, wo Klaus-Jürgen Rausch seines Amtes waltete. Er registrierte die Teilnehmer, gab Teilnehmerlisten, Namensanstecker und Programmübersichten aus und natürlich Mitgliederverzeichnisse, die er auf den neuesten Stand gebracht hatte. Pünktlich um 15 Uhr begrüßte der Stellvertretende Vorsitzende der Schulgemeinschaft Gernot Grübler mit dem üblichen Glockenzeichen die anwesenden 31 Schulkameraden und 24 Ehefrauen sowie als Gäste den neuen Tilsiter Stadtvertreter Ulrich Depkat mit seiner Gattin und die Sprecherin der „Luisen“, Vera Jawtusch. Seinen Willkommensgruß verband er mit der Einladung zur Kaffeetafel als traditionellem Auftakt der Veranstaltung.
Anschließend erfolgte die offizielle Eröffnung des 66. Schultreffens mit dem gemeinsamen Gesang des Ostpreußenliedes. Gernot Grübler verlas Grüße, darunter von Horst Mertineit, der dem Treffen einen guten Verlauf wünschte, und bat dann den neuen Tilsiter Stadtvertreter um seine Grußansprache.  Ulrich Depkat berichtete von dem Wechsel in der Führungsmannschaft der Stadtgemeinschaft Tilsit und machte die Anwesenden mit seinem persönlichen und beruflichen Werdegang bekannt. Er würdigte das Wirken der Schulgemeinschaft als tragenden Pfeiler der heimatverbundenen Arbeit und zeichnete Gernot Grübler in Würdigung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit mit dem Silbernen Ehrenzeichen aus. Grüße der „Luisen“ überbrachte Vera Jawtusch.
Dann ergriff Hans Dzieran das Wort zu seinen Ausführungen, die er dem 170. Gründungstag des Tilsiter Realgymnasiums gewidmet hatte. Er gedachte der Schule „Überm Teich“, die heute vor einer ungewissen Zukunft steht, die aber weiterlebt in den Herzen und Hirnen ihrer Schüler und im Wirken der Schulgemeinschaft SRT. Auszüge aus seinem Vortrag kann man im Anschluß an diesen Bericht lesen.
Dieter Wegerer erstattete den Revisionsbericht. Er bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und die ordnungsgemäße Verwendung der Einnahmen für eine finanziell gesicherte Weiterführung der Arbeit. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstands wurde einstimmig stattgegeben. Zum Abschluß der Regularien erläuterte Gernot Grübler den weiteren Programmablauf und bat zum Fototermin. Der Abend vereinte wieder alle Teilnehmer beim gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein. 
Am nächsten Tag brachte uns ein gecharterter Bus zur Schiffsanlegestelle, wo wir uns an Bord der 1980 erbauten MS „Lutherstadt Wittenberg“ begaben. Bordrestaurant, Vorschiffkajüte und Oberdeck boten reichlich Bewegungsfreiheit. Um 10 Uhr hieß es „Leinen los“. Im Verlaufe der zweistündigen Fahrt konnten wir das Panorama der Stadt und die faszinierende Flusslandschaft der mittleren Elbe erleben.
Am Nachmittag bummelten wir durch die Altstadt, vorbei am Melanchthonhaus, der alten Universität bis zum Marktplatz mit seinem stattlichen Renaissance-Rathaus. Treffpunkt um 16 Uhr war die benachbarte Stadtkirche St. Marien. Sie ist die Mutterkirche der Reformation. Hier hielt Martin Luther seine ersten evangelischen Gottesdienste in deutscher Sprache. Beim Betreten der Kirche wurde der Blick sofort gefangen genommen von dem großen Reformationsaltar, gemalt von Lucas Cranach. Kirchmeister Bernhard Naumann begrüßte unsere Gruppe und erläuterte anschaulich die Bildtafeln des Altars, die vom neuen reformatorischen Kirchenverständnis geprägt sind. Im weiteren Verlauf der Führung schloß sich unserer Gruppe der päpstliche Nuntius, ein Erzbischof des Vatikans mit seinem Gefolge an und verlieh dem Kirchenbesuch der Schulgemeinschaft ein „internationales Gepräge“. Ein besonderer Höhepunkt war das halbstündige Orgelkonzert, dargeboten vom Kantor der St. Marienkirche, Prof. Ulrich Lamberti. Es war ein tolles Erlebnis.
Der Tag klang mit dem gemeinsamen Abendessen im Hotel aus. Man ließ die Eindrücke des Treffens Revue passieren. Albrecht Dyck holte seine Mundharmonika hervor und regte mit seinen Melodien zum Mitsingen an – der Gesang war durchaus „bühnenreif“. Günter Kniest war es dann, der den Vorstandsmitgliedern für das gelungene Treffen im Namen aller Schulkameraden den Dank aussprach.. Der besondere Dank galt Gernot Grübler für die stabsmäßige Organisation und den perfekten Ablauf. Alles klappte wie am Schnürchen und verriet die erfahrene Hand des Organisators. Das hob auch Hans Dzieran in seinem Schlusswort hervor. Er dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich alle im kommenden Jahr gesund und munter wiedersehen mögen.

                                 Teilnehmer am 66. Schultreffen in Lutherstadt Wittenberg

1. Gerhard Behr und Frau Regina                  18. Gerhard Pfiel und Frau Renate
2. Lothar Behr und Frau Brunhilde                 19. Klaus-J. Rausch  und Frau Rita 
3. Dietmar Behrendt und Frau Sigrid              20. Hans-Joachim Rosenfeld 
4. Klaus Bluhm und Frau Sonja                     21. Hansjürgen Rosig 
5. Georg Dargelies u. Frau Hannelore            22. Werner Schaak 
6. Albrecht Dyck und Frau Ingrid                   23. Hagen Schaer 
7. Hans Dzieran und Frau Regina                  24.Siegfried Schiemann u.Frau Johanna
8. Helmut Ebner und Frau Hannelore             25. Gerhard Schult undFrau Annemarie
9. Botho Eckert und Frau Christel                 26.Dr.Hansgeorg.Storost u. Frau Brigitte
10. K.H. Frischmuth u. Frau Waltraud           27. Gert Taudien und Frau Waltrud )
11. Helmut Fritzler u. Frau Margarete            28. Harro Thomaschky
12. Gernot Grübler und Frau Ellen                29. Werner Vellbinger
13. Martin Hübner und Frau Hannelore          30. Hubert Wabbels 
14. Günter Kniest und Frau Annegret            31. Dieter Wegerer und Frau Maria
15. Werner Knoch und Frau Helma               32. Ulrich Depkat und Frau Käte (Gäste)
16. Ulrich Krups und Frau Brigitta                 33. Vera Jawtusch (Gast) 
17. Heinz-Günther Meyer u. Frau Helga       

                   Das 66. Schultreffen stand  im Zeichen des 170. Gründungstages unserer Schule

Aus der Ansprache des Vorsitzenden der Schulgemeinschaft Hans Dzieran
170 Jahre ist es her, dass in Tilsit das Realgymnasium gegründet wurde. Es hatte den Auftrag  - so heißt es in einem zeitgenössischen Bericht-  Bildung und Gesittung zu verbreiten. Getreu diesem Auftrag prägte die Lehranstalt über hundert Jahre lang das geistige Klima im äußersten Nordosten des Deutschen Reiches.
Wir, die wir einst diese Schule besuchten, können wohl uneingeschränkt bestätigen: Die „Bildung und Gesittung“, die uns die Schule und ihre Lehrer haben angedeihen lassen -  sie schufen die Grundlage für unseren Weg ins Leben, sie formten unsere Persönlichkeit, und dessen wollen wir uns heute in Dankbarkeit erinnern. Wohl jeder von uns wird mit Genugtuung auf seinen beruflichen Werdegang zurückblicken, den er trotz Flucht und Vertreibung, oft nur mit dem erworbenen Wissen im Fluchtgepäck, gemeistert hat. Deshalb können wir stolz sein auf unsere Schule. Wenn dort auch seit 1945 kein Klingelzeichen mehr zum Unterricht ruft  - unsere Schule ist nicht tot. Sie lebt weiter in den Herzen und Hirnen ihrer Schüler, sie lebt fort in unserer Schulgemeinschaft.
Die Gründung unserer Schule war mit der wirtschaftlichen Entwicklung zwingend erforderlich geworden. Tilsit lag am Drehkreuz des Memelstroms und der neuen Fernstraße Berlin - St. Petersburg. Auf der Memel fuhren die ersten Dampfschiffe. In Tilsit entstanden Fabriken zur Verarbeitung land- und forstwirtschaftlicher Produkte. Die Stadt war zu einem gewichtigen Handels-, Verkehrs- und Gewerbezentrum geworden. Daraus ergab sich der Ruf nach einer zweckmäßigen höheren Schulbildung. Zwar gab es in Tilsit seit 1586 ein Gymnasium, aber dort wurden eine rein humanistische Bildung und alte Sprachen gepflegt. Eine Schulform musste her, die dem Bedürfnis nach den sogenannten „Realien“, den Naturwissenschaften und neueren Sprachen Rechnung trug. 1839 war es soweit. Für das Tilsiter Realgymnasium schlug die Stunde seiner Geburt.
Ich gehöre jenem Jahrgang an, der Ostern 1939 in die  Oberschule für Jungen, wie sie zu damaliger Zeit hieß, aufgenommen wurde. Ich habe sie über fünf Jahre lang bis zum 3. Juli 1944 besucht. An diesem Tage fand zu Beginn der Sommerferien ein denkwürdiger Fahnenappell statt. Nach dem Kommando „Heißt Flagge“ rief Hausmeister Hildebrand verzweifelt vom Turm des Schulgebäudes: „Herr Diräktor, de Fahne jeht nich hoch“. Es war ein Menetekel, wenige Tage später fielen die Bomben und einen neuen Schulanfang gab es nicht mehr. Das Realgymnasium hörte auf als Schule zu existieren. Schüler und Lehrer wurden in alle Winde verweht. Dennoch - der Geist der Schule ist in uns lebendig geblieben   Er wird in unserer Schulgemeinschaft gehütet. Nicht Asche wollen wir bewahren, sondern den Geist der Schule als Flamme behüten und ihn nicht in Vergessenheit geraten lassen. Die Schultreffen legen davon beredtes Zeugnis ab.
Als wir vor 10 Jahren in Wolfenbüttel den 160. Gründungstag des Tilsiter Realgymnasiums festlich begingen, wurde die Befürchtung laut, es könnte die letzte Jubiläumsfeier sein. Doch wir haben seitdem zehn weitere Schultreffen durchgeführt und das heutige soll auch nicht das letzte sein.
Natürlich müssen wir uns damit abfinden, dass unser Häuflein kleiner wird. Vor 10 Jahren in Wolfenbüttel waren 67 Schulkameraden und 36 Ehepartner angereist, d. h. wir waren über hundert Teilnehmer. Diese Zahlen gingen im Laufe der Jahre systematisch zurück. Krankheiten, Pflege von Familienangehörigen, nachlassende Mobilität – das und vieles mehr wirkt sich auf die Teilnahme an den Schultreffen aus. Wir sind enger zusammengerückt und ich freue mich umso mehr, dass ich heute 58 Teilnehmer willkommen heißen kann.  Ich begrüße 31 Schulkameraden, 24 Damen, die innigen Anteil nehmen an der Schulzeit ihrer Ehepartner und 3 Gäste, die mit uns gemeinsam des 170. Schuljubiläums gedenken. Unser Gruß geht auch an alle Schulkameraden, denen es aus vielerlei Gründen nicht vergönnt ist, am heutigen Treffen teilzunehmen und die dem Treffen einen guten Verlauf gewünscht haben.
Wir haben soeben die Worte unseres neuen Stadtvertreters Ulrich Depkat gehört.. Wir wissen die Zukunft der Stadtgemeinschaft Tilsit in guten Händen.. Das ist wichtig, damit die Stadt am Memelstrom, die „Stadt ohne gleichen“, wie sie einst genannt wurde, nicht erinnerungslos im Niemandsland der Geschichte versinkt. Einige von uns waren erst kürzlich beim Heimattreffen in Magdeburg, das die Tilsiter gemeinsam mit den Tilsit-Ragnitern und den Elchniederungern veranstalteten. Diese Gemeinsamkeit wird sich fortsetzen und sicher in einigen Jahren in einer Fusion münden. Für unsere Schulgemeinschaft wäre das nichts Neues, denn schon immer vereint sie in ihren Reihen Kameraden aus den benachbarten Heimatkreisen. Wir waren zwar das Realgymnasium zu Tilsit, doch die Schule war das höhere Bildungszentrum nicht nur für die Stadt, sondern auch für das weite Umland, für die Landkreise Tilsit-Ragnit und Elchniederung  und für einen großen Teil des Memellandes. Immer waren fast die Hälfte der Schüler Auswärtige, die die Woche über in Tilsiter Pensionen lebten oder als Fahrschüler die Schule besuchten. Gleich, woher wir kamen, wir alle bildeten eine Gemeinschaft und das tun wir heute noch. 
Auch in Tilsit ist inzwischen die weltweite Finanzkrise angekommen. Rubelabwertung und Betriebsschließungen sorgen für erhebliche Unruhe. Die litauischen Unternehmer, die in der Vergangenheit mit umfangreichen Kapitalbeteiligungen die Tilsiter Wirtschaft in Schwung gebracht hatten, scheinen aus Furcht vor einer neuen Rubelkrise ihr Kapital abzuziehen. Von staatlichen Rettungspaketen aus Moskau profitieren sie ohnehin nicht.
Zwei große litauisch-russische Unternehmen haben unlängst ihre Tore geschlossen. Nachdem schon im vergangenen Jahr durch den Großbrand in den Zellstoffwerken ein großer Teil von Arbeitsplätzen verloren ging, ist die Zahl der Arbeitslosen um mehr als zweitausend angestiegen. Die Betriebsschließungen machen sich natürlich auch im städtischen Haushalt durch rückläufige Gewerbesteuereinnahmen bemerkbar. Die Stadt sah sich genötigt, alle für das erste Halbjahr geplanten Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur vorerst zurückzustellen. Der Abzug der letzten Militäreinrichtungen aus Tilsit und die geplante Verlegung von Dienststellen der Zollbehörde bringen weitere Nachteile für die Stadt und ihre mittelständische Wirtschaft.
Mit dem Abzug der letzten Armeeeinheiten ist auch das in unserem Schulgebäude befindliche Militärhospital aufgelöst worden. Unsere langjährigen Kontakte, wie sie besonders in den Besuchen von SRT-Gruppen in den Jahren 1996, 1998, 2000 und 2004 zum Ausdruck kamen, sind damit Geschichte. Man empfing uns stets „mit offenen Türen und offenen Herzen“ und betrachtete die Bewahrung der kulturgeschichtlichen Vergangenheit der Schule als gemeinsames Anliegen. Die Zukunft des Gebäudes ist nun ungeklärt und damit schließt sich der Kreis meiner Betrachtungen zum 170. Schuljubiläum. Was auch immer aus der Schule wird, sie bleibt in unserer Schulgemeinschaft lebendig.
Garanten dafür sind die Heimattreue und der Zusammenhalt aller Schulkameraden, gefördert durch die jährlichen Zusammenkünfte und die regelmäßig erscheinenden SRT-Mitteilungen. Die Verbundenheit zur SRT kommt auch in den Spenden zum Ausdruck, die das Weiterbestehen der Schulgemeinschaft sichern. Dafür möchte ich den treuen Spendern meinen Dank aussprechen.
Zweitens erwähne ich das ehrenamtliche Wirken der Vorstandsmitglieder, die in einträchtigem Miteinander ihre Freizeit für das Gemeinschaftsleben einsetzen. Besonderen Dank möchte ich meinem Stellvertreter Gernot Grübler sagen, der mich in hervorragender Weise unterstützt und der auch alle organisatorischen Vorbereitungen für das heutige Treffen geschaffen hat. Ich freue mich sehr über die heutige Auszeichnung von Gernot Grübler mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen und gratuliere dazu ganz herzlich. Herzlichen Dank auch den übrigen Mitgliedern des Vorstands, besonders Klaus Rausch und den Revisoren. Alle wirken getreu ihrem gesellschaftlichen Auftrag, das Land der dunklen Wälder nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Und nochmals Dank Euch allen für Euer Kommen. Nehmen wir die Botschaft von unserem Treffen mit:  Ein Land, in dem 700 Jahre preußisch-deutsche Geschichte geschrieben wurde, darf nicht aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwinden. Wir sind dazu berufen, die Erinnerung an Ostpreußen wach zu halten und die Wahrheit über das Unrecht der Vertreibung weiterzugeben. Das sind wir unserer Heimat und unseren Vorfahren schuldig.

 

50 Jahre "Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit"

Ein Beitrag von Hans Dzieran 

Hans Dzieran, Helmut Fritzner, Klaus-Jürgen Rausch
Foto auf der Seite 64 der Broschüre "Das Tilsiter Realgymnasium"
Das Realgymnasium und die Oberschule (Oberschule für Jungen) Überm Teich. Foto: Archiv
Ausschnitt aus dem Stadtplan von Tilsit 22.03.1941 hergestellt vom Geografischen Institut Paul Baron, Liegnitz Die Schule überm Teich
Das Gebäude heute

Liebe Schulkameraden, verehrte Freunde der Schule !

Das 50-jährige Bestehen der Schulgemeinschaft SRT war Anlaß, sich ihres Werdens und Wirkens in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten zu erinnern. Kein leichtes Unterfangen, denn die Quellenlage ist dürftig, besonders, wenn es um die Anfangsjahre geht.
Der nachfolgenden Darstellung liegen Befragungen von „Ehemaligen der ersten Stunde“, Recherchen in Tagebüchern und Protokollen, Auswertungen alter Mitteilungsblätter, Tilsiter Rundbriefen und SRT-Mitteilungen zugrunde. Zitiert werden auch Auszüge aus Erinnerungsberichten von Mitschülern und aus noch vorliegenden Protokollen.
Ergänzungen zu diesem Bericht sind jederzeit willkommen. Er  erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll auch kein literarischer Aufsatz sein, sondern die nüchterne Darstellung eines Zeitabschnitts im Leben unserer Schulgemeinschaft,  eines Abschnitts, der es wohl wert ist, für uns und die Nachwelt dokumentiert zu werden.

           50 Jahre „Schulgemeinschaft Realgymnasium Tilsit“

Es war in Hamburg im Jahre 1951. Acht Abiturienten des Tilsiter Realgymnasiums beschlossen, eine Schulgemeinschaft zu gründen. Niemand von ihnen ahnte wohl damals, daß diese Schulgemeinschaft ein halbes Jahrhundert danach  mit 350 Mitgliedern in das neue Jahrtausend gehen und auf fünfzig Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken wird.

                            Gründung in Hamburg
Der Gründung gingen viele Bemühungen voraus, die durch Krieg und Vertreibung auseinandergerissenen und in alle Winde verstreuten „Ehemaligen“ ausfindig zu machen. Es war besonders Dr.Friedrich Weber, Abiturient von 1925, der es als ein heimatverbundenes Anliegen betrachtete, durch Suchlisten, Anzeigen und persönliche Nachforschungen die Tilsiter Mitschüler aufzuspüren und wieder zusammenzubringen. Erste lockere Zusammenkünfte fanden statt, bis es am 13.Oktober 1951 zur offiziellen Gründung kam. Dr.Fritz Weber übernahm den Vorsitz. Jedes Jahr sollte von nun an ein Schultreffen stattfinden. Hamburg schien der geeignete Treffpunkt, hatte es doch einen großen Teil der Ehemaligen in den norddeutschen Raum verschlagen. Und so traf man sich in schöner Regelmäßigkeit  am 9.8.1952, am 21.3.1953 und am 20.3.1954 immer am selben Ort.

Die hier zusammenkamen, hatten alles verloren, ihre Heimat, ihre Freunde, ihr Hab und Gut. Was blieb war eine solide Schulbildung und die dankbare Erinnerung an das Tilsiter Realgymnasium und dessen Lehrer. Das gemeinsame Vertreibungsschicksal und die Treue zur ostpreußischen Heimat war das Band, das sie zusammenhalten ließ. Und sie waren froh, daß sie den Krieg überlebt hatten. Grund genug, daß es auf den Treffen immer hoch her ging. Günter Smentek schreibt über die damalige Zeit: „Die alten Abi-Jahrgänge waren äußerst trinkfest. Und sie waren auch Gesellschafter alter Schule. Wenn Damen dabei waren, wurden sie stets mit Handkuß begrüßt. Es gab immer viel zu erzählen, zumal immer neue Wiedersehen zu begießen waren. Es wurde auch kräftigst gesungen.“

                      Die Schulgemeinschaft mausert sich
Nach dem denkwürdigen Tilsitertreffen im Sommer 1954 in Kiel fanden viele Neue Anschluß an die Schulgemeinschaft. Bei  dem Treffen am 15.6.1957 im Hamburger Hotel Kronprinz konnte man die beachtliche Zahl von 33 Schulkameraden registrieren. Von diesem Treffen gibt es ein Foto, das in der Broschüre „Das Tilsiter Realgymnasium“, herausgegeben anläßlich des 160.Schuljubiläums 1999, auf der Seite 64  veröffentlicht ist.( siehe zweites Bild ) Auf diesem Treffen beschloß man eine Patenschaft mit der Hebbelschule Kiel, um die Erinnerung an die Heimat an die junge Generation weiterzugeben. Durch jährliche Überreichung von Alberten an die Abiturienten sollte der Gedanke an Ostpreußen wachgehalten werden. Am 14.3.1959 überreichte Dr.Weber erstmalig an 76 Abiturienten in der Aula der Kieler Hebbelschule den Albertus. Heinz Schlaefereit war dabei und erinnert sich an die bewegenden Worte auf dieser eindrucksvollen Veranstaltung. In den Folgejahren wurde die Verleihung durch den Schulleiter vorgenommen.

Im Jahre 1959 wurde auch mit der Herausgabe eines jährlichen Mitteilungsblattes begonnen. Das Wirkungsfeld der Schulgemeinschaft wurde größer. Die jährlichen Treffen in Norddeutschland fanden eine Ergänzung durch Regionaltreffen im westdeutschen Raum, organisiert von Schulkamerad Otto Stuzky. So gab es in den nächsten Jahren  folgende Treffen:

1961:             10.06.  Deutsches Eck, Kiel  
                     19.03.  Schloßhotel, Wiesbaden

1962:             10.11.  Feldeck, Hamburg 
                     18.08.  Gießen

1963:             7.08.  Würf.Biergarten, Hannover
                     21.09.  Favorite, Mainz

1964:             05.09. Hotel Consul, Kiel  
                     24.10.  Frankfurt/M.

1965:             16.10.   Feldeck, Hamburg 
                     20.11.  Bad Homburg

                     Schultreffen mit großer Resonanz 
Mit wachsender Mitgliederzahl machten sich entsprechende Regularien erforderlich. Im Mitteilungsblatt heißt es:
„Am 10.November 1962 fand in Hamburg das 21.Treffen unserer Ehemaligen nach dem Krieg statt. 40 Mitschüler aus dem norddeutschen Raum nahmen daran teil.Zu Beginn gedachte der Leiter der Schulgemeinschaft  der Toten des letzten Jahres. Schulkamerad Dr.Beck, der vor Beginn des Treffens mit Walter Ackermann und Kuno Kiehl eine Prüfung der Kasse vorgenommen hatte, gab einen Bericht über die Kassenlage. Dem Leiter der Schulgemeinschaft wurde für die Kassenführung einstimmig Entlastung erteilt. Gleichzeitig wurde ihm für die Leitung der Schulgemeinschaft der Dank ausgesprochen. Die Neuwahl ergab einstimmig die Wiederwahl von Dr.Fritz Weber. Zu Stellvertretern wurden gewählt: Walter Ackermann-Hamburg, Ernst Schaefer-Kiel als Verbindungsmann zur Patenschule und Otto Stuzky-Wörsdorf/Taunus für den west-und süddeutschen Raum.“

Über das Schultreffen 1963  wird berichtet:
Unser Jahreshaupttreffen fand am 17.August in Hannover statt, an dem etwa 40 Ehemalige und auch Gäste des Humanistischen Gymnasiums teilnahmen. Die Anwesenden gedachten des 5.Mai 1913, des Tages, an dem unsere Schule vor 50 Jahren das neue Schulgebäude Überm Teich in der Moltkestraße bezog.“ 

Das Treffen 1964 fand „am Vorabend der Feier des zehnjährigen Bestehens der Patenschaft  Kiel-Tilsit im Hotel Consul in Kiel statt. Etwa 60 Ehemalige mit ihren Angehörigen waren erschienen. Mit besonderer Freude wurden die Gattinnen von StR Zerrath und OStD Zerull begrüßt. Als Vertreter der Hebbelschule nahm Herr OStR Behrens an der Veranstaltung teil.Er sprach  kurz über das Patenschaftsverhältnis und dankte unserer Schulgemeinschaft für die Alberten, auf die die Abiturienten immer sehr stolz seien. Im Rahmen der Zusammenkunft wurde des 125-jährigen Bestehens unserer Schule gedacht.“

Das nächste Schultreffen „fand am 16.10.1965 in Hamburg statt. Vor dem Treffen wurde eine Prüfung der Kasse vorgenommen. Die anwesenden Ehemaligen erteilten dem Leiter der Schulgemeinschaft einstimmig Entlastung für die Kassenführung und dankten in herzlichen Worten für seine langjährige Tätigkeit. Die Neuwahlen ergaben: Dr.Fritz Weber-Marne als Leiter, Walter Ackermann-Hamburg als Stellvertreter, Bruno Lemke-Hamburg für Patenschaftsarbeit, Otto Stuzky  für den west-und süddeutschen Raum.“ 

Hannover wurde der Treffpunkt für die nächsten sieben Schultreffen. Sie fanden von 1966 bis 1972 immer am Vorabend des Tilsitertreffens der Stadtgemeinschaft Tilsit statt, im Künstlerhaus Sophienstraße. Die Beteiligung ließ offenbar nach, denn sowohl am 10.6.67 als auch am 6.7.68 beklagte laut Protokoll Dr.Weber die schlechte Teilnahme.Auch bei den folgenden Treffen, am 4.6.1970, am 12.6.1971 und am 10.6.1972 wurde es nicht besser. Dennoch herrschte eine nette Atmosphäre. Schulkamerad Dr.Hans Schumann, der am 10.6.72 erstmalig zur Schulgemeinschaft stieß, erinnert sich: „Ich wurde von Dr.Weber und den älteren Schulkameraden, die ich aus der Schulzeit nicht mehr kannte, sehr freundlich aufgenommen. Meine Hoffnung, nach all den Jahren und all dem, was hinter uns lag, vielleicht doch noch einen Klassenkameraden meiner Abiturklasse OI nat von 1939 wiederzusehen, erfüllte sich allerdings nicht.Nur aus der sprachlichen Parallelklasse traf ich Prof.Wannagat und Horst Frischmuth.“ 

                                                  Auch in den Siebzigern ist die Schule unvergessen 
Um einen Überblick über alle in der Schulgemeinschaft erfaßten Schulkameraden zu vermitteln, erschien 1972 ein Anschriftenverzeichnis. Walter Ackermann hatte das Heftchen zusammengestellt. Der großen Nachfrage wegen wurde es 1979 aktualisiert und neu aufgelegt. Datenschutzquerelen gab es seinerzeit noch nicht.  
Im Jahr 1973 verzichtete man auf ein Schultreffen. Auch die Verleihung von Albertusnadeln an die Abiturienten der Kieler Hebbelschule wurde eingestellt.

Das Tagebuch der Schulgemeinschaft registriert das 36.Schultreffen am 30.11.1974 im Hotel Kronprinz in Hamburg und das 37. am 7.6.1975 in Lüneburg in Wellenkamps Hotel.  „Es war verbunden mit einem Besuch des Ostpreußischen Jagdmuseums. Anna Kurschat, die ehemalige Schulsekretärin, hatte als DDR-Rentnerin aus Quedlinburg die Möglichkeit genutzt, das Treffen zu besuchen. Sie berichtete den ehemaligen Schülern von den letzten Tagen ihrer alten Schule. Für die 50 Ehemaligen und ihre Ehefrauen wurde das Treffen zu einem unvergeßlichen Erlebnis.“  

1976 fand kein zentrales Schultreffen statt. Statt dessen kamen Klassentreffen in Mode. Schon ein Jahr zuvor, am 15.3.1975, hatte der Abi-Jahrgang 1925 den Anfang gemacht und traf sich zum Goldenen Abiturjubiläum in Hannover. Das Beispiel machte Schule. Im Mai 1976 versammelten sich die Abiturienten der Abi-Jahrgänge 1930/31 im Goldenen Löwen des Harzstädtchens Seesen. Es wurden 40 Teilnehmer gezählt. Schulkamerad Dr.Helmut Kudszus war dabei und erinnert sich gern an das zweitägige Treffen, das mit einer Bus-Rundfahrt durch den Westharz ausklang. Von nun an traf sich diese Jahrgangsgemeinschaft öfter, im April 1978 in Bad Gandersheim und im Mai 1981 anläßlich des Goldenen Abiturs in Bad Oeynhausen unter der Regie von Kurt Fehrmann. 

In einem Rundschreiben wurden solche Klassentreffen zur Nachahmung empfohlen:“Jede Klasse sollte einmal im Jahr ein Klassentreffen einschließlich Ehefrauen durchführen. Wie sich gezeigt hat, bedarf es meist nur einer tatkräftigen Initiative eines Einzelnen, um seine Klassenkameraden für eine Wiedersehensfeier zu interessieren. Erfahrungsgemäß ergibt sich aus einer derartigen Veranstaltung der Wunsch, solche Treffen zu einer regelmäßigen Einrichtung werden zu lassen.“ 

Aber auch zentrale Treffen fanden wieder statt. Man traf sich zum 38.Schultreffen am 5.11.1977 und zum 39. am 11.11.1978, beide Male im Europäischen Hof in Hamburg. Es wird von guter Beteiligung berichtet.“Das Erzählen und Austauschen alter Erinnerungen nahm kein Ende und nach Erledigung der offiziellen Angelegenheiten saßen die Ehemaligen noch einige Stunden in gemütlicher Runde zusammen.1978 saßen die Letzten noch bis 2 Uhr in der Hotelbar.“ 

Das 40.Schultreffen wurde im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der Patenschaft Kiel -Tilsit  durchgeführt, am 22.9.1979 im Flensburger Hof in Kiel. Mit 90 Teilnehmern war es das seither am besten besuchte Treffen. 

1980 gab es kein zentrales Treffen, dafür aber ein Treffen des Abi-Jahrgangs 1925 anläßlich seines 55-jährigen Abiturjubiläums. Es fand am 8.3.1980 in Verden/Aller statt. „Im gemütlichen Teil unterhielten uns unsere Klassenkameraden Walter Ackermann, Helmut v.d.Groeben, Kuno Kiehl und Otto Stuzky aus einem nicht enden wollenden  Repertoire von Vorträgen, Gedichten und Erzählungen aus unserer ostpreußischen Heimat. Schulkamerad Bruno Lemke (Abitur 1930) nahm als Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Tilsit an unserem Treffen  teil..“                                          

                                                      Nach dreißig Jahren darf nicht Schluß sein ! 
Am 13.8.1981 fand das 41.Schultreffen statt. Es stand im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Schulgemeinschaft. Darüber gibt es folgenden Bericht: „Dr.Friedrich Weber, der die Schulgemeinschaft einst ins Leben gerufen und ihr drei Jahrzehnte vorgestanden hatte, konnte beim 41.Schultreffen im Hotel Europäischer Hof zu Hamburg mehr als 60 Ehemalige begrüßen, die das Europazimmer bis auf den letzten Platz füllten. Er gedachte der Schulkameraden, die seit dem letzten Treffen verstorben waren und verlas anschließend eine Reihe von Grußbotschaften. Dann erteilte er Bruno Lemke das Wort zum Kassenprüfbericht. Sein Antrag auf Entlastung wurde einstimmig angenommen, ebenso sein Antrag, der Aktion >Albatros-Rettung über See> den Betrag von 100 DM zu spenden. Erneut trug Dr.Weber die Sorge über seine Nachfolge vor, die er aus Altersgründen seit Jahren anstrebt. Nach Erledigung der Formalitäten wurde gemeinsam Abendbrot gegessen. Danach zeigte der 2.Vorsitzende der Stadtgemeinschaft Ingolf Koehler seine Dia-Serie >Tilsit-einst und jetzt<, die mit viel Beifall aufgenommen wurde. Das anschließende zwangslose Beisammensein währte bis Mitternacht. Tags darauf wurde Dr.Weber beim Jahreshaupttreffen der Stadtgemeinschaft Tilsit im Curio-Haus mit dem Ehrenzeichen in Silber der Landsmannschaft Ostpreußen ausgezeichnet. Das Ostpreußenblatt brachte  einen Bericht über dieses Treffen.“ 

1982 gab es kein Schultreffen, dafür aber etliche Klassentreffen. Der Appell von Dr.Weber hatte Früchte getragen. Der Abi-Jahrgang 24/26 traf sich am 27.3.82 in Verden/Aller, der Abi-Jahrgang 30/31 im Mai 82 in Bad Oeynhausen und der Abi-Jahrgang 32 am 6.3.82 in Hannover. 

Im Jahr 1983 führten die Heimatkreise Tilsit, Tilsit-Ragnit und Elchniederung ein gemeinsames Bundestreffen in der Ostseehalle Kiel durch. Am Vorabend, dem 1.10.1983 traf sich die Schulgemeinschaft im Legienhof zu ihrem 42.Schultreffen. Es nahmen 80 Ehemalige einschließlich Damen teil. „Zu Beginn der Jahresversammlung gab der Leiter der Schulgemeinschaft einen Tätigkeitsbericht über die vergangenen zwei Jahre einschließlich eines Kassenberichts. Walter Ackermann berichtete über die im Juni 83 durchgeführte Kassenprüfung, die eine einwandfreie Kassenführung ergab. Er stellte den Antrag, dem Kassenführer Fritz Weber Entlastung zu erteilen, der einstimmig angenommen wurde. Nach dem Tätigkeitsbericht  beantragte  Peter Orlowski, Fritz Weber Entlastung zu erteilen. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Unter dem Punkt >Neuwahlen< erklärte Fritz Weber, daß er aus gesundheitlichen Gründen die Leitung niederlegen müsse. Da sich kein Mitschüler für die Nachfolge zur Verfügung stellte, übernahm  Dr.Weber nochmals kommissarisch die Leitung bis spätestens Ende 1984. Walter Ackermann wurde zum stellvertretenden Leiter wiedergewählt. Kassenprüfer wurden Georg Wiechert-Plön, Ernst Schaefer-Kiel, Peter Orlowski-Kiel und Werner Lange-Hamburg.“ 

In den nächsten beiden Jahren fanden keine zentralen Schultreffen mehr statt. Dr.Weber war am Ende seiner Kraft. Zum Glück gab es einige rührige Klassengemeinschaften, die die Schule nicht in Vergessenheit geraten ließen. Der Abi-Jahrgang 30/31 traf sich in Bad Oeynhausen und in Bad Harzburg. Am 20./21.3.1984  kamen die Abi-Jahrgänge 24/29 in Lüneburg zusammen. Diese 6 Jahrgänge hatten sich stark gelichtet, weshalb sie sich zu einem gemeinsamen Treffen entschlossen. Auch in den Folgejahren trafen sie sich gemeinsam wieder in Lüneburg,  am 19./20.März 1985 und am 15./16.April 1986. 

Die Suche nach einem Nachfolger für Dr.Weber gestaltete sich zu einem schier unlösbaren Problem. Zudem gab die jährlich länger werdende Reihe der Sterbefälle Anlaß zu der düsteren Prophezeiung, die Schulgemeinschaft gehe ihrem baldigen Ende entgegen. Vom Auslaufmodell war die Rede. 

                                                                  Weiter mit neuen Impulsen
In dieser Situation erklärte sich Werner Szillat vom Geburtsjahrgang 1922 bereit, den  Vorsitz zu übernehmen. Für den 20.9.1986 wurde das 43. Schultreffen in den Kieler Legienhof einberufen, auf dem Dr. Fritz Weber nun endgültig die Geschicke der Schulgemeinschaft in jüngere Hände legen konnte. Werner Szillat wurde zum Vorsitzenden, Herbert Laurinat zu seinem Stellvertreter gewählt.

Mit Ideenreichtum stellte sich Werner Szillat der übertragenen Verantwortung. Um den Zusammenhalt der verbliebenen Schulkameraden zu beleben, wurde die Herausgabe der SRT-Mitteilungen in Angriff genommen. Zweimal jährlich wurden darin aktuelle Nachrichten aus dem Leben der Schulgemeinschaft, Termine, Ehrungen, Auszeichnungen, Glückwünsche, Totengedenken und Suchmeldungen veröffentlicht. Sie enthielten auch Beiträge und kleine Episoden aus der Schulzeit, um Erinnernswertes zu bewahren. Die SRT-Mitteilungen wurden zu einem wichtigen Bindeglied und fanden großen Anklang.

Schultreffen fanden nun wieder regelmäßig statt. Die Schulgemeinschaft klinkte sich in die alljährlich stattfindenden Treffen der Traditionsgemeinschaft TSC/MTV  ein. Im Mai 1987 kamen 31, im Mai 1988  26 ehemalige Schüler ins Sporthotel nach Barsinghausen und verlebten dort angenehme Stunden. 

Zu einem Höhepunkt im Leben der Schulgemeinschaft wurde das 46.Schultreffen am 16.September 1989 in Kiel. Es stand im Zeichen der 150. Gründungsfeier des Tilsiter Realgymnasiums. An der Veranstaltung nahmen 68 Schulkameraden mit ihren Angehörigen und viele Tilsiter Mitbürger teil, so daß die Aula der Hebbelschule voll besetzt war. Zahlreiche Ehrengäste überbrachten Grußworte. Schulkamerad Prof.Dr.Helmut Motekat würdigte in seinem Festvortrag die Geschichte des Realgymnasiums. Das Schulorchester der Hebbelschule schuf einen würdigen musikalischen Rahmen. Zu einem eindrucksvollen Erlebnis gestaltete sich der Auftritt des früheren Musikpädagogen der  Oberschule für Jungen zu Tilsit, Dr.Werner Schwarz mit seinem ehemaligen Schüler Werner Szillat, die vierhändig am Flügel  das Andante aus der Sonate D-Dur von Mozart vortrugen. 

                                                                Die SRT bekommt Zuwachs
Wenige Wochen nach dem 46.Schultreffen begann mit der Wende in der DDR der deutsche Vereinigungsprozeß. Den in Mitteldeutschland lebenden Schulkameraden erschloß sich die Möglichkeit, am Leben der Schulgemeinschaft teilzuhaben. Auch der Versand der SRT-Mitteilungen nach Mitteldeutschland  wurde nun möglich. 

Auf dem 47.Schultreffen am 27.05.1990 konnte als erster Neuzugang aus der „Noch-DDR“ Hans Dzieran aus Chemnitz begrüßt werden. Durch das Ostpreußenblatt hatte er von dem Treffen erfahren und war nach Barsinghausen gekommen. Auf  dem 48.Schultreffen am 7.Juni 1991 wurden weitere „Neue“ willkommen geheißen, darunter Helmut Fritzler aus Leipzig und Karl-Heinz Lange aus Halle. 

Die Schulgemeinschaft hatte Zuwachs auch bitter nötig. Ihr Mitgliederbestand war ausgangs der achtziger Jahre stark abgesunken. Es galt, in den neuen Bundesländern, aber auch unter den jüngeren Jahrgängen der gesamten Bundesrepublik jene Mitschüler aufzuspüren, die bisher noch nicht den Anschluß an die Schulgemeinschaft gefunden hatten. Es wurde deutlich gemacht, daß es nicht nur um Abiturienten oder „Ehemalige“ des Realgymnasiums gehe, sondern daß gerade auch alle jüngeren Jahrgänge der Oberschule für Jungen angesprochen seien. Es sei völlig uninteressant, wie lange jemand die „Schule überm Teich“ besucht habe. Jeder, der in diese Schule ging - und sei es nur für ein Jahr - und der sich gerne daran erinnere, sei willkommen. 

Bei der Gewinnung von „Nachwuchs“ erwarb sich Schulkamerad Klaus-Jürgen Rausch einmalige Verdienste. Mit freundlicher Unterstützung von Studienrat Dr.Schwarz rekonstruierte er aus dessen Unterlagen komplette Klassenlisten des Schuljahrs 1943/44, von der Sexta bis zur Prima. In unermüdlicher Fleißarbeit begann Klaus Rausch, nach Verbleib und Anschrift  fehlender Mitschüler zu recherchieren und hatte großen Erfolg. Es war vor allem seinen Bemühungen zu verdanken, daß die Mitgliederzahl im Jahre 1992 wieder die 300 überschritt und im Folgejahr trotz zwischenzeitlicher Abgänge auf 342 anstieg.   

Im Herbst 1992 fand im Rahmen des Bundestreffens der Tilsiter das 49.Schultreffen in Kiel statt, am 10.10.1992.“Nach der Totenehrung durch Schulkamerad Erich Stepponat gab Werner Szillat einen Bericht zur Lage und  Hans-Georg Liehr  den Revisionsbericht. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Hans Dzieran wurde in den Vorstand als stellvertretender  Vorsitzender  einstimmig gewählt.“ 

                                                           Erlebtes Zusammengehörigkeitsgefühl
Am 14.Mai 1993 gab es in Barsinghausen ein Jubiläumstreffen. Zum fünfzigsten Mal kam man zusammen, um Tilsit und seiner Schule zu gedenken. Eine Andacht in der Barsinghausener Klosterkirche würdigte das Jubiläumstreffen als schönen Ausdruck menschlicher Verbundenheit und gedachte aller Schulkameraden, die die Schulgemeinschaft für immer verließen. 

Das nächste Schultreffen fand wieder im Rahmen des Tilsitertreffens in Kiel statt, am 8.10.1994. 53 Schulkameraden nahmen daran teil. Kurz darauf erkrankte Werner Szillat schwer und mußte sich einer langwierigen Therapie unterziehen.

Dem 52.Schultreffen am 5.7.1995 in Barsinghausen mußte er fernbleiben. Mit Betroffenheit  erfuhren die anwesenden Schulkameraden von dem schweren Schicksalsschlag. Werner Szillat wünschte brieflich dem Treffen einen guten Verlauf und bat Hans Dzieran um die Übernahme der Leitung.

Werner Szillat kämpfte zäh gegen seine tückische Krankheit, bis der Tod ihn wenige Wochen später, am 18.7.1995 für immer abberief. Er verstarb im Alter von 73 Jahren. Neun Jahre stand er an der Spitze der SRT und lenkte sie mit Engagement und Umsicht. Die Schulgemeinschaft verlor einen tüchtigen Vorsitzenden und guten Kameraden. Wieder einmal stand die Frage der Nachfolge auf der Tagesordnung. 

Die Leitung übernahm Hans Dzieran zunächst kommissarisch. Um dem Schrumpfen der Schulgemeinschaft entgegenzuwirken konnten mit Unterstützung von Klaus-Jürgen Rausch viele Mitschüler aus den  jüngeren Jahrgängen gewonnen werden. Allein im Jahr 1995 wurden 57 ehemalige Schüler willkommen geheißen, die im Schicksalsjahr 1944 den Klassen 1-4 angehörten. Diese Entwicklung setzte sich erfreulicherweise fort, so daß der natürliche Verlust durch Todesfälle nicht nur ausgeglichen wurde, sondern die Mitgliederzahl sich auf 375 einpendelte. Das lag auch daran, daß die Geburtsjahrgänge 1930-1933 mit Eintritt in das Pensionsalter  mehr Zeit und Muße fanden, sich ihrer Schulzeit zu erinnern. 

Mit einer Reihe von Klassen- und Regionaltreffen konnte dazu beigetragen werden, den Zusammenhalt in der SRT zu vertiefen. In die Vorbereitung solcher Treffen wurden interessierte Schulkameraden einbezogen. Im Januar 1996 fanden ein Regionaltreffen in München und im Mai 1996 Klassentreffen der 3a/b unter der Leitung von Helmut Fritzler, der 4a/b unter der Leitung von Dr.Joachim Kirsch und der 5/6 unter der Leitung von Klaus Rausch statt,  alle in Barsinghausen. Vorbereitet wurden auch die Regionaltreffen  in Berlin in der Regie von Heinz-Günter Meyer, die seit 1997 alljährlich zu einer guten Tradition geworden sind. Auch die älteren „Semester“ setzten den schönen Brauch der Klassentreffen fort. 1995 trafen sich die „5 Alten“ des Abi-Jahrgangs 1932 in Kloster Wennigsen auf Einladung von Leo-Werner Wolski, die Jahrgangsgemeinschaft 1922/23 (Klaus Arand) zum 20.Mal und die Jahrgangsgemeinschaft 1926/27 (Horst Tüburg) zum 10.Mal im Leinsweiler Hof. 

                                                Bewahrung der geschichtsträchtigen Vergangenheit
Am 3.10.1996 weilte erstmals eine Abordnung ehemaliger Schüler zu einem offiziellen Besuch in der alten „Schule überm Teich“, Der Chef des Militärhospitals, Oberst des med.Dienstes Schuljak, hieß die Gruppe herzlich willkommen, schilderte in einem Vortrag, wie es dem ehrwürdigen Gebäude seit 1945 ergangen ist und führte die ehemaligen Schüler persönlich durch die Räumlichkeiten. Er wertete die Kontaktaufnahme mit der SRT  als Ausdruck der Verständigung und als Beitrag zur Pflege des Andenkens an die alte Schule. 

Am 12.10.1996 fand das 53.Schultreffen statt. 87 Teilnehmer waren nach Kiel gekommen. “Hans Dzieran gab den Rechenschaftsbericht über die zurückliegenden zwei Jahre. Der Bericht zeugte davon, daß alles getan wurde, um nach dem schmerzlichen Verlust von Werner Szillat keinen Bruch im Wirken der Schulgemeinschaft entstehen zu lassen und die jahrzehntelange Geschichte der SRT kontinuierlich fortzusetzen. Schulkamerad Dr.Horst Dietrich leitete die Neuwahl.  Zum Vorsitzenden der Schulgemeinschaft wurde Hans Dzieran, zu Stellvertretern Herbert Laurinat und Helmut Fritzler, als Kassenprüfer Hans-Georg Liehr und Hans Ehleben gewählt.“  

Zum Austragungsort des 54.Schultreffens wurde Eisenach. Es fand vom 17.-19.April 1998 statt. Für die fast hundert Teilnehmer wurden es drei erlebnisreiche Tage mit Stadtführung, Besuch der Wartburg, Exkursion ins Schaubergwerk Merkers und vielen eindrucksvollen Begegnungen.

Im September des gleichen Jahres, am 4.9.1998 gab es einen zweiten offiziellen Besuch in der „Schule überm Teich“, an dem sich 6 Schulkameraden beteiligten. Die leitenden Ärzte des Militärhospitals bereiteten der  Abordnung einen herzlichen Empfang. Man war sich einig, das Andenken an die Schule zu bewahren  und   gemeinsam die geschichtsträchtige Vergangenheit zu pflegen.

Im Dezember 1998 verstarb Dr.Friedrich Weber. Im Namen der Schulgemeinschaft erwies Hans Dzieran bei der Trauerfeier in der Friedhofskapelle zu Marne dem Begründer und langjährigen Vorsitzenden der SRT die letzte Ehre.

                                         Die Schule lebt“  war das Motto des 160. Schuljubiläums 
 zum 160.Mal der Gründungstag des Tilsiter Realgymnasiums. Anlaß genug, um in einer Jubiläumsschrift „Das Tilsiter Realgymnasium 1839-1999“ die kulturgeschichtliche Vergangenheit jener Bildungseinrichtung zu würdigen, die viele Jahrzehnte das geistige Klima der Region am Memelstrom prägte.
Im Zeichen des Gründungsjubiläums stand auch das 55.Schultreffen, das vom 1.-3.10.1999 in Wolfenbüttel stattfand und zu einem echten Höhepunkt wurde. Den Auftakt bildete eine Vollversammlung mit Rechenschaftslegung, Revisionsbericht und Vorstandswahl. Zum Vorsitzenden wurde Hans Dzieran wiedergewählt, zu Stellvertretern Helmut Fritzler und Heinz-Günter Meyer, als Revisoren Dieter Wegerer und Dieter Punt. 
Am nächsten Tag fand unter dem Motto „Unsere Schule lebt“ die Festveranstaltung in der Aula der Harztorwallschule statt. In Grußansprachen der zahlreich erschienenen Gäste wurde deutlich, daß die Schule weiterlebt, auch wenn dort seit 1945 kein deutscher Lehrstoff mehr vermittelt werde. Sie lebt fort in dem Wirken ihrer Schüler und ihrer Schulgemeinschaft, die den Geist der Schule in Treue bewahre. Dr.Hansgeorg Storost hielt den Festvortrag. Er führte die Zuhörer durch die mehr als hundertjährige Schulgeschichte und schilderte die Bedeutung der Anstalt als Bildungs-und Kulturträger im äußersten Nordosten Deutschlands. Das Schlußwort sprach Ehrenmitglied Hans-Erhard v.Knobloch. Mit dankbaren Worten würdigte er die ergreifende Atmosphäre der Feier, die viele Augen feucht werden ließ. Man werde dieses Ereignis nicht vergessen.

Es waren „Goldene Oktobertage“, nicht zuletzt durch das Rahmenprogramm mit Stadtführung, Besuchen im herzoglichen Schloß und in der Herzog-August-Bibliothek sowie durch zwei  gesellige Abende im Parkhotel.  

Wenige Monate später, am 3./4.Mai 2000 weilte erneut eine Gruppe von ehemaligen Schülern in ihrer alten Schule, einer Einladung des neuen Chefs , Oberst des medizinischen Dienstes Krylow, folgend. Auch in Tilsit wurde des 160.Gründungstages der Schule gedacht. Auf einem Festempfang, an dem Schulkameraden, leitende Ärzte des Militärhospitals und Persönlichkeiten aus dem heutigen Sowjetsk teilnahmen, wurde bekräftigt, daß der seit einigen Jahren bestehende Kontakt mit der Schulgemeinschaft SRT zum besseren Verstehen zwischen den neuen und alten Bewohnern Tilsits beitrage und daß die Bewahrung der geschichtlichen Vergangenheit als ein gemeinsames Anliegen betrachtet werde.                                        

                                                      Dem 50.Gründungstag der SRT entgegen
Pfingsten 2000 trafen sich die Ostpreußen zu ihrem Deutschlandtreffen in Leipzig. Die Schulgemeinschaft hatte einen Treffpunkt eingerichtet und am Pfingstsonntag versammelten sich 29 Schulkameraden im Messecafe zu einer gemeinsamen Kaffeetafel.

Für die im süddeutschen Raum lebenden Schulkameraden fand am 5.9.2000 ein Regionaltreffen in Ulm statt, das Dr.Joachim Kirsch vorbereitet hatte und das großen Anklang fand. 

Im Jahre 2000 fand auch wieder das turnusmäßige Tilsitertreffen in Kiel statt., darin eingebettet das 56.Schultreffen im Legienhof am 7.10.00. Herzlich begrüßter Gast war Horst Mertineit. Er ging in seiner Grußansprache auf den hohen Stellenwert ein, den die Schulgemeinschaften tragen und verwies darauf, daß die SRT im Jahr 2001 auf fünfzig Jahre erfolgreichen Wirkens zurückblicken wird. Mit dem Blick auf dieses Ereignis wünschte Horst Mertineit der SRT alles Gute in ihrem Bemühen, auch weiterhin das Andenken an das Tilsiter Realgymnasium zu bewahren und den Zusammenhalt der Schulkameraden zu  pflegen. 

In diesem Sinne ging die Schulgemeinschaft ihrem 50.Gründungstag entgegen. In seinem Zeichen stand das 57.Schultreffen vom 12.-14.Oktober 2001, das im Preußenjahr in Potsdam stattfand. Das Potsdamer Treffen wurde zu einem Treuebekenntnis zu unserer Tilsiter Schule und zu unserer ostpreußischen Heimat !

 

Bemerkung: Alle Bilder wurden der Broschüre "Das Tilsiter Realgymnasium" entnommen.
Die Broschüre kann hier bestellt werden. Die Zusendung ist kostenlos, Die Herstellung und der Versand werden durch Spenden finanziert.

Namensverzeichnis der Schulgemeinschaft des Realgymnasiums Tlisit

SRT-Kurzliste_zum_Stand_24.01.2013.pdf

In dieser Liste sind alle Namen der Mitglieder der Schulgemeinschaft mit Stand vom 24.01.2013

43 K

SRT-Schueler_nach_Heimatorte.pdf

aufgelistet.

78 K

Zur Geschichte der Mitgliederliste/ Namensverzeichnis

Fotokopie einer Seite aus dem Notizbuch von Oberstudienrat Dr. Werner Schwarz

Am 13. Oktober 1951 wurde die Schulgemeinschaft in Hamburg gegründet. Im Mai 1972 erschien erstmals ein gedrucktes Mitgliederverzeichnis mit 342 Namen ehemaliger Schüler.
Im Jahr 1979 wurde das Verzeichnis aktualisiert. Später machte die Computertechnik es leichter, Namenslisten mit Zu- und Abgängen auf dem Laufenden zu halten. Was fehlte waren Zusammenstellungen der Namen nach Schulklassen.
Oberstudienrat Dr. Werner Schwarz hatte im letzten Schuljahr in sämtlichen Klassen unterrichtet und sein kleines Notizbuch mit allen Noten in Musik, Erdkunde und Latein auf der Flucht retten können. Mit Schreiben vom 08.05.1995 erhielt Klaus-Jürgen Rausch Fotokopien davon. Damit lagen die Familiennamen je Schulklasse vom letzten Schuljahr 1943/44 vor:
Die Namen wurden je Schulklasse in WORD-Dateien übertragen und Spalten eingerichtet für Schüler, deren „Anschrift" vorlag, im Krieg „Gefallene", „Verstorbene" und noch „Unbekannt" verbliebene ehemalige Schüler. Damit konnten die Schulklassen vom Schuljahr 1943/44 rekonstruiert werden. Mit Hilfe der Namen war es möglich nach dem Verbleib noch unbekannt verbliebener Schüler zu suchen. Namen von Schülern, die bereits „einberufen" waren, konnten durch ein Foto oder Aufzeichnungen von Mitschülern ergänzt werden (Ausnahme: Klasse 7b). Diese Klassenlisten werden über die Jahre ständig ergänzt. 140 Schicksale konnten geklärt werden, 74 ehemalige Schüler lebten noch und 66 wurden als verstorben gemeldet. Der 140ste wurde erst im vergangenen Dezember gefunden Schüler aus der Zeit vor 1943/44 gibt es durch den Zeitablauf inzwischen leider nicht mehr viele.
Nachstehend die Zusammenfassung dieser Klassenlisten und die einzelnen Klassenlisten wieder im PDF-Format zum Einsehen, Herunterladen und Drucken. 

Autor: Klaus Jürgen Rausch

Zusammenfassung der Klassenlisten

SRT-Gesamt_Stand_10.04.2013.pdf

Klassenzusammenstellung von 1943/44

22 K

SRT-Struktur_24.01.2013.pdf

Übersicht über die Klassen vom Schuljahr 1943/44 - Stand 24.01.2013

21 K

Gruppenfotos der der Schüler

2b_Herbst_1942.pdf

Die Klasse 2b im Herbst 1242

2b-3b_1943-44.pdf

die gleiche Klasse als 3b in 1943/44

Klassenliste der Oberschule für Jungen zu Tilsit vom Schuljahr 1943/44

KLASSE-1.pdf

30 K

KLASSE-2.pdf

28 K

KLASSE-3.pdf

30 K

KLASSE-4.pdf

30 K

KLASSE-5.pdf

29 K

KLASSE-6.pdf

23 K

KLASSE-7.pdf

138 K

KLASSE-8.pdf

22 K

Aktuelle Suchliste der Schüler des Schuljahres 1943/44

SRT-Suchliste.pdf

Letzte Bearbeitung: 25.01.2013

62 K

Lehrkörper der Oberschule für Jungen zu Tilsit 1943/44

SRT-Lehrer_-_Stand_13.02.2013.pdf

Letzte Bearbeitung: 10.04.2013

25 K

Lehrerkollegium_Reformrealgymnasium_zu_Tilsit.pdf

598 K

Lehrkoerper_spaetere_Oberschule_fuer_Jungen_zu_Tilsit.pdf

746 K

Verstorbene ehemalige Schüler

SRT-Verstorbene_ehemalige_Schueler_bis_31.12.2012.pdf

171 K

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