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Dienstag, 23. Mai 2017

Balga

von Emil Johannes Guttzeit  (*1898 Königsberg – †1984 Bad Ems)
Heimat-Forscher und Historiker

Daten aus dem schwarzen Hausbuch Balga und dem Pfarrarchiv Balga

Balga!  Unzählige kennen diese geschichtliche Stätte, dieses reizvoll gelegene Dorf mit seinen schmucken Häuschen, diese Gemeinde mit der kleinen Kirche und dem gepflegten Kirchhof. Der Strand von Balga und seine Steilufer, die Jugendherberge und die ehrwürdige Ruine mit dem aufragenden Wartturm (Beobachtungsturm) und dem Heimatmuseum, die massigen alten Wälle und Burggräben zogen die Besucher aus nah und fern an. Balga war beliebtes Ausflugsziel der Bewohner des Kreises Heiligenbeil, der Königsberger, vieler Menschen aus der Provinz und zahlreicher Fremder. Sie kamen schon im Frühling und besonders zur Sommers- und Herbstzeit, an Sonn- und Werktagen, zu Fest- und Vereinsveranstaltungen; sie kamen um zu baden, um auszuruhen, um zu wandern; sie kehrten ein zu Spiel und Tanz, zu Feier und Stille. Balga war Heimat und Hort, brachte Glück und Freude, bescherte Ruhe und Frieden, bedeutete vielen aber auch Kampf und Blut und Untergang, Schmerz, Leid und Tod.
2010 wäre Balga 771 Jahre alt geworden. Eine Fülle von Erinnerungen steigt in uns auf, dazu eine reiche, wechselvolle Vergangenheit. Viele Generationen deutscher Menschen haben bis 1945 in Balga gelebt, geliebt, gewirkt, gekämpft, sind geboren und gestorben in Balga. Balga wurde 1239 vom Deutschen Ritterorden erobert und ging 1945 im zweiten Weltkrieg unter. 706 Jahre war Balga deutsch.
„Heute gehört Balga - im Kaliningrader Gebiet - zu Russland“.

Schlagen wir das Buch der Geschichte auf!

Die Geschichte als PDF-Datei

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Seitenzahl: 47        Dateigröße 3,6 MB

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Geschichte Balgas

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История Бальги

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